| „Diversity is not about them“ - Training zur Professionalisierung im Umgang mit sozialer Vielfalt in Wissenschaftsprozessen |
| Semester: |
| WS 2013/14 |
| DozentIn: |
| ZePrOs Dozent/in |
| Ort: |
| 11/116 |
| Zeiten: |
Termine am Fr. 07.02. 09:00 - 18:00 Erster Termin: Fr., 07.02.2014, 09:00 - 18:00, Ort: 11/116 |
| Beschreibung: |
Dozentinnen: Verena Bruchhagen, Organisationsberaterin und Supervisorin (DGSv) in systemischer und psychoanalytischer Orientierung, geschäftsführende Leiterin des Arbeitsbereichs Wissenschaftliche Weiterbildung FRAUENSTUDIEN und DiVersion: Managing Gender & Diversity an der TU Dortmund, langjährige Praxiserfahrung als Trainerin, Moderatorin und Supervisorin.
Dr. Iris Koall, Supervisorin (DGSv), Dozentin und Personalentwicklerin an der Bergischen Universität Wuppertal, langjährige Trainerin zum Thema Managing Diversity, gemeinsam mit Verena Bruchhagen Entwicklerin von DiVersion: Managing Gender & Diversity, Tätigkeit als Supervisorin und Coach zur Karriereentwicklung und Work-Family-Balance an Hochschulen.
Inhalte und Ziele: Wissenschaftliche Produktivität entsteht nicht zuletzt aus der Fähigkeit Inhalte und Personen - verschiedenster sozialer, fachlicher und kultureller Herkunft - in einen lebendigen, konstruktiven Zusammenhang zu bringen. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, mit kulturell Unbekanntem konstruktiv umgehen zu können und die eigenen Vorstellungen von „Normalität“ als eine von vielen Möglichkeiten zur Wahrnehmung von Situationen, Prozessen, Lösungen annehmen zu können. Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen des „Managing Diversity“ in der Wissenschaft und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, - soziale Vielfalt als Ressource in internationalen/interdisziplinären Teams wertschätzen zu lernen, - die eigenen kulturabhängigen Wahrnehmungen und Normalitätsvorstellungen zu reflektieren, - Chancen und Risiken der Zusammenarbeit internationalen/interdisziplinären Teams auszuloten, - Methoden für einen konstruktiven Umgang mit sozialer Vielfalt in internationalen/interdisziplinären Arbeitskontexten kennen zu lernen und zu erproben.
Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit der Diversity-Thematik stehen disziplinäre und kulturelle Wahrnehmungen, Normalitäten und Spannungen in Arbeitsprozessen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden Elemente und Themen aus dem folgenden Spektrum ausgewählt und bearbeitet:
Kulturelle Muster und Arbeitsrollen - Verständnis der eigenen kulturellen Annahmen (Fachkulturen, Geschlechterbilder, Stereotype) in der Gestaltung von Arbeitsbeziehungen, - Selbsterfahrung und -beschreibung als Voraussetzung für Kooperations- und Teamfähigkeit.
How to do? Managing Diversity als „Sozialtechnologie“ - Verdeutlichung differenter professioneller Orientierungen - Konstruktionen persönlicher beruflicher Identität (Essentials, Hot Spots) - Relativierung und Vermittlung in internationalen/interdisziplinären Teams - Do und Don´t! – Möglichkeiten internationaler/interdisziplinärer Zusammenarbeit
Kommunikation - Schaffung einer produktiven kommunikativen Atmosphäre - Selbstverständlichkeiten reflektieren - Transparenz und Nachvollziehbarkeit - Kooperation und Konkurrenz - Sicherheit und Kontingenz in wissenschaftlichen Managementprozessen
Zielgruppe: Promovierende und Postdocs |
| Sprache |
| deutsch |
| Weitere Informationen aus Stud.IP zu dieser Veranstaltung |
Heimatinstitut: Zentrum für Promovierende an der Universität Osnabrück (ZePrOs)
In Stud.IP angemeldete Teilnehmer: 3
Anzahl der Postings im Stud.IP-Forum: 1
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