
Visum und Aufenthaltserlaubnis
Vor der Einreise nach Deutschland Vor der Einreise nach Deutschland Für die Einreise aus bestimmten Ländern besteht in Deutschland Visumpflicht. Ob Sie ein Visum brauchen, erfahren Sie bei der Deutschen Botschaft oder dem Deutschen Konsulat in Ihrem Heimatland oder Sie können es auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes überprüfen. Bürgerinnen und Bürger aus Ländern, die dort auf der Liste mit "(3)" markiert sind und bei denen bei "Visumpflicht für Deutschland" "nein" steht, dürfen zum Studium nach Deutschland ohne Visum einreisen. Bürgerinnen und Bürger aus der Europäischen Union (EU) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR: Island, Liechtenstein, Norwegen) müssen kein Visum zur Einreise nach Deutschland beantragen. Eine Liste der deutschen Vertretungen im Ausland finden Sie ebenfalls auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes. Für ein Studentenvisum brauchen Sie die Zulassung zum Studium an einer deutschen Hochschule. Das Studentenvisum ist in der Regel für drei Monate gültig und kann dann in Deutschland in eine Aufenthaltserlaubnis für Studienzwecke umgewandelt werden. Ein Touristenvisum kann in keinem Fall in eine Aufenthaltserlaubnis für Studienzwecke umgewandelt werden! Grundsätzlich benötigen Sie zur Beantragung eines Visums folgende Unterlagen: Erkundigen Sie sich früh genug bei der Deutschen Botschaft oder dem Deutschen Konsulat über die notwendige Formalitäten für die Beantragung des Visums. Das Verfahren dauert oft mehrere Monate. Eine verspätete Einreise führt möglicherweise dazu, dass Sie wichtige Termine verpassen. Wenn Sie zum Beispiel die Sprachprüfung verpassen, können Sie nicht zum Studium zugelassen werden! Studierende aus der Europäischen Union (EU) und dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) sowie der Schweiz Studierende aus EU, EWR und Schweiz Sie melden sich, wenn sie in Osnabrück wohnen, bei der Ausländerbehörde der Stadt Osnabrück an - entweder im Rahmen der Welcome Week des Akademischen Auslandsamts, oder individuell. Studierende aus nicht-EU-Ländern Für beides ist in Osnabrück die Ausländerbehörde zuständig. Studierende, die im Landkreis wohnen, wenden sich an die Ausländerbehörde und das Meldeamt in ihrem Ort. Für einen Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis benötigen Sie: Sehr wichtig ist der Nachweis über die Finanzierung des Studienaufenthalts. Sie müssen nachweisen, auf welche Weise und in welcher Höhe die Finanzierung erfolgt. Zur Zeit gehen die deutschen Behörden davon aus, dass Studierende monatlich etwa 659 EUR benötigen, um ihren Lebensunterhalt in Deutschland bestreiten zu können. Informationen darüber, wie Sie die Finanzierung Ihres Studiums in Osnabrück nachweisen können, erhalten Sie von der Ausländerbehörde. Die Aufenthaltserlaubnis wird in der Regel für zwei Jahre vergeben. Danach wird geprüft, ob die Voraussetzungen für eine Verlängerung bestehen und es werden ggf. Nachweise über bisher erbrachte Studienleistungen verlangt. Auch über Beurlaubungen und Fachwechsel muss die Ausländerbehörde in der Regel informiert werden, Beratung hierzu erhalten Sie im Akademischen Auslandsamt. Wichtig: Nach der Exmatrikulation ist eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken nicht mehr gültig, auch wenn die Aufenthaltserlaubnis ursprünglich noch länger gültig war! Bitte beachten Sie: Zum 1. September 2011 wurde der elektronische Aufenthaltstitel eingeführt!
Nach der Einreise nach Deutschland
Nach dem Studium in Deutschland
Nach der Einreise nach Deutschland
Studierende aus nicht-EU-Ländern
Studierende aus Ländern der EU, des EWR und aus der Schweiz reisen visumfrei nach Deutschland ein, müssen sich aber nach der Einreise bei der Meldebehörde an dem Ort, in dem sie in Deutschland wohnen, anmelden. Sie erhalten dann eine Meldebescheinigung und eine sogenannte Freizügigkeitsbescheinigung über ihren visumfreien Aufenthalt in Deutschland. Studierende aus der Schweiz erhalten eine Aufenthaltserlaubnis.
Studierende aus nicht-EU-Ländern müssen, egal ob sie mit oder ohne Visum nach Deutschland eingereist sind, innerhalb der Gültigkeit ihres Visums oder - bei visumfreier Einreise - innerhalb von drei Monaten nach der Einreise eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Sie müssen sich ebenfalls bei der Meldebehörde in der Stadt, in der sie in Deutschland wohnen, anmelden.
In der Welcome Week zu Semesterbeginn haben internationale Studierende die Möglichkeit, mit Unterstützung des Akademischen Auslandsamts alle notwendigen Formalitäten bei der Ausländerbehörde zu erledigen.
Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie eine Aufenthaltserlaubnis beantragen, diese nicht mehr wie bisher als Klebeetikett im Pass, sondern als Karte im Kreditkartenformat erhalten. Ihr Fingerabdruck wird zusammen mit Ihrem Foto und Ihren persönlichen Daten auf einem Chip in der Karte gespeichert. Die Nebenbestimmungen werden ebenfalls auf dem Chip gespeichert und auf einem Zusatzblatt ausgedruckt.
Darüber hinaus wird es eine freiwillige Online-Ausweisfunktion und elektronische Unterschriftsfunktion geben.
Die Karte kann nicht mehr wie bisher direkt in der Ausländerbehörde ausgestellt werden. Es dauert voraussichtlich ca. acht Wochen, bis Sie die Karte bei der Ausländerbehörde abholen können, bitte bedenken Sie dies vor der Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis und wenden sich rechtzeitig an die Ausländerbehörde.
Die Kosten für die Aufenthaltserlaubnis liegen bei 100 EUR für eine Aufenthaltserlaubnis von bis zu einem Jahr bzw. bei 110 EUR für eine Aufenthaltserlaubnis von mehr als einem Jahr.
Das Visaverfahren ist von den Änderungen nicht betroffen.
Weitere Informationen zum elektronischen Aufenthaltstitel in vielen Sprachen >>
Bei Fragen wenden Sie sich auch gern an das Akademische Auslandsamt.
Nach dem Studium
Nach Ihrem Studium haben Studierende aus nicht-EU-Ländern die Möglichkeit, eine Aufenthaltserlaubnis mit eineinhalbjähriger Dauer zur Arbeitssuche zu beantragen. Während dieser Zeit dürfen Sie uneingeschränkt arbeiten.
zum Infoblatt >>
Weitere Informationen zur Jobsuche nach dem Studium erhalten Sie hier >>
Hinweis:
Der DAAD bietet Material zum Herunterladen an Rahmenbedingungen für Einreise und Aufenthalt in Deutschland, ebenso das Studentenwerk.