
Ringvorlesung Umwelt-Entwicklung-Frieden
Die aktuellen Probleme unserer Welt folgen nicht der Logik der Fachdisziplinen und der gegenwärtig herrschenden universitären Ausbildungsorganisation. Globale Umweltkrisen, wachsende Armut und soziale Ungleichheit in der Weltgesellschaft, Zunahme von Gewaltbereitschaft und kriegerischen Auseinandersetzungen innerhalb und zwischen den Staaten, Flüchtlingsbewegungen, Massenarbeitslosigkeit, Diskriminierung von Minderheiten und Frauen sind jeweils Ergebnis des Zusammenwirkens von ökonomischen, politischen, technologischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen.
Die Komplexität von Gegenwartsproblemen stellt die universitäre Ausbildung und Forschung vor qualitativ neue Herausforderungen der Interdisziplinarität. Die bereits seit mehreren Semestern laufende Vortragsreihe »Umwelt-Entwicklung-Frieden« möchte einen Beitrag dazu leisten, den Blick auf die bestehende Diskrepanz zwischen dem Ist-Zustand und den oben beschriebenen Anforderungen zu schärfen. Das interdisziplinäre Lehr- und Weiterbildungsangebot soll die Fähigkeiten zum Verständnis von disziplinübergreifenden Menschheitsfragen stärken.
Die Reihe »Umwelt-Entwicklung-Frieden« umfasst Themengebiete aus möglichst allen Fachgebieten der Universität. Die Veranstaltungen bestehen in der Regel aus einem Vortrag von ca. 45 Minuten mit anschließender Diskussion. Die Vorlesungen sollen aus der Sicht der jeweiligen Disziplin möglichst exemplarisch und anschaulich, jedoch auf hohem wissenschaftlichen Niveau Gegenwartsprobleme und Menschheitsfragen thematisieren. Auf fachspezifische Diskurse wird allenfalls randläufig hingewiesen. Zusätzlich zu den Einzelvorträgen sind weitere Veranstaltungen (wie z.B. Streitgespräche, Kolloquien etc) im Rahmen dieser Reihe vorgesehen.
Vorlesungsangebot
: Studium Generale > Umwelt - Entwicklung - Frieden
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| Studium Generale > Umwelt - Entwicklung - Frieden | ||
Veranstalter:
Veranstalter: Sektion Umwelt-Entwickung-Frieden der Senats-Arbeitsgruppe Dritte Welt – Umwelt und Entwicklung (Sprecher: Prof. Dr. Mohssen Massarrat) und der Präsident der Universität Osnabrück - Stabsstelle WWT.