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Universität Osnabrück - Familiengerechte Hochschule

Ringvorlesung Universitäre Bildung

Das Präsidium der Universität Osnabrück lädt alle Hochschulangehörigen – besonders alle Studierenden – und die interessierte Öffentlichkeit ein zur Ringvorlesung »Universitäre Bildung: von Humboldt bis Bologna«.

Die Universität Osnabrück reagiert damit auf die Studierendenproteste des vergangenen Jahres und macht deutlich, dass sie mit Nachdruck an der Weiterentwicklung und Optimierung des Bologna-Prozesses arbeitet. »Wir nehmen das Positionspapier der protestierenden Studierenden ernst und stellen Prüfungslasten, die Menge des Lehrstoffs und Mobilitätshindernisse auf den Prüfstand«, so Universitätspräsident Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger. Durch die öffentliche Ringvorlesung mit profilierten Referenten aus dem Bildungsbereich soll der Dialog mit den Studierenden vertieft werden.

Die Termine im Wintersemester 2012/2013


10 Januar 2013
Prof. Dr. Frank Ziegele (Geschäftsführer des CHE, Centrum für Hochschulentwicklung)
Hochschulranking - Orientierungshilfe oder Artefakt?
Vortrag mit anschließender Diskussion

Die Termine im Sommersemester 2012

Donnerstag, 7. Juni 2012, 18:15,  Schloss, 11/213
Prof. Dr. Inge Mager (Universität Heidelberg)
»Qualitätssicherung im europäischen Hochschulraum - Wird die Akkreditierung in Deutschland den Ansprüchen gerecht?«

Donnerstag, 26. April 2012, 18:15 Uhr, Schlossaula
Prof. Dr. Michael Hartmann (Universität Darmstadt)
»Sind Studierende noch Elite? Die Exzellenzinitiative und Elitebildung in Deutschland« 

Die Termine im Sommersemester 2011

Spezialisierung braucht Orientierung. Studium generale in der Wissenschaftssituation der Gegenwart

Am Do., den 30.6. um 18:15 Uhr hielt Prof. Dr. Andreas Cesana (Uni Mainz, Leiter des Studium generale) einen Vortrag zum Thema

Spezialisierung braucht Orientierung. Studium generale in der Wissenschaftssituation der Gegenwart
Der Wissenschaftsprozess selbst verlangt fortschreitende Spezialisierung. Das Spezialistentum ist die Konsequenz der Auffächerung des Wissenschaftsbetriebs in immer engere Spezialgebiete. Die aktuellen Forderungen nach Orientierungswissen und nach Stärkung interdisziplinärer Kompetenz stellen unmittelbare Konsequenzen dieser Spezialisierung dar. So ist in der heutigen Wissenschaftssituation beides zugleich und miteinander notwendig: sowohl spezialwissenschaftliche Vertiefung als auch Orientierung stiftende interdisziplinäre Kompetenz. Interdisziplinarität ist mehr als eine Organisationsform wissenschaftlicher Lehre und Forschung, sie ist vor allem eine an die Person gebundene Kompetenz. Sie muss immer schon vorhanden sein, wenn Dialog und Zusammenarbeit über die Fachgrenzen hinaus erfolgreich sein sollen.
Wie können Studierende heute diese Kompetenz erwerben? In den Studierendenprotesten der letzten Jahre hatte die Forderung nach Bildung statt Ausbildung einen zentralen Stellenwert. Welche Rolle kann in diesem Kontext ein Studium generale spielen? Prof. Dr. Andreas Cesana, Leiter des Studium generale an der Universität Mainz, diskutiert diese Fragen und stellt das Modell des Mainzer Studium generale vor.


Am Donnerstag, den 19.5. um 18 Uhr c.t. sprach Hans-Werner Rückert  (Diplom-Psychologe und Leiter der Studienberatung und der Psychologischen Beratung an der FU Berlin) zum Thema

12 Jahre nach Bologna: Erfolge und Belastungen
Die neue Studienstruktur bietet Chancen und hat Erfolge zu verzeichnen, hat aber für alle Beteiligten auch Belastungen, manchmal auch Überlastungen, mit sich gebracht. Erforderlich sind jetzt eine Re-Akademisierung des Bachelorstudiums, die Zurücknahme überbordender Bürokratie, die Realisierung der versprochenen Mobilität und eine neue Lernkultur. Daten aus dem 11. Studierendensurvey erlauben einen differenzierten Blick auf die Situation der Studierenden. Sie untermauern die Forderungen nach einer Reform der Reform und zeigen, welche Rolle Stress und Sorgen im Studium heute spielen. Zudem steht es mit der psychischen Belastbarkeit junger Menschen generell nicht zum Besten. Fakten und Folgen für die Hochschule werden präsentiert und diskutiert.
Ort: Raum 01/EZ 04, Hörsaal- und Verfügungszentrum Kolpingstr. 7 

Am Donnerstag, den 19.5. von 15:30 - 17:30, Uhr c.t. bot  Hans-Werner Rückert (FU Berlin) auf Anregung von Studierendenvertretern einen Workshop an:

Bologna belastet
Im Workshop "Bologna belastet" wird eine Diagnose der Studiensituation nach der Einführung der zweistufigen Studienstruktur vorgenommen: Wodurch wird studentisches Lernen positiv gefördert, aber auch negativ beeinträchtigt, wie steht es um das psychische Wohlbefinden im Studium, welche Rolle spielen Stress, Prüfungsängste und die Sorge, keinen Master-Studienplatz zu bekommen?
Ausgehend von der Diagnose sollen Lösungsansätze erörtert werden: Wie können die unterschiedlichen Akteure an der Hochschule die erkannten Probleme lindern oder gar beseitigen, welche Unterstützungsangebote sind im Kernbereich der akademischen Lehre und im Servicebereich (Studienberatung, Psychologische Beratung) nötig, welche sind bereits vorhanden, welche müssen aus- oder aufgebaut werden?
Ort: Raum 04/E01, Seminarstr. 33.

 

Videos der Ringvorlesung

Aktuell gewählt: 10: Spezialisierung braucht Orientierung. Studium generale in der Wissenschaftssituation der Gegenwart 
Zum Abspielen eines Films wählen Sie bitte einen Namen aus und klicken anschließend den 'Play'-Button
11: Schluss mit dem Aufschieben ( Prokrastination ) (17.08.2011)
Aufschiebeverhalten, wissenschaftlich als Prokrastination beschrieben, kann sowohl eine abhängig machende Angewohnheit sein wie ein Symptom tiefer liegender Konflikte und ein Abwehrmechanismus, mit dem Ziel, die Selbstachtung vor Kränkungen und Belastungen zu schützen. Paradoxerweise ruiniert hartnäckiges Aufschieben genau das, was es schützen soll: das Selbstwertgefühl. Hans-Werner Rückert, Diplom-Psychologe und Psychoanalytiker an der Freien Universität Berlin, seit mehr als 20 Jahren in der Behandlung von »Aufschiebern« erfahren, gibt eine Fülle von praktischen Hinweisen und Tipps, wie das leidige Problem, das viele Menschen zur Verzweiflung treibt, überwunden werden kann ? oder wie man es erreichen kann, sich selbst mitsamt seinem Aufschieben zu akzeptieren.
10: Spezialisierung braucht Orientierung. Studium generale in der Wissenschaftssituation der Gegenwart (30.06.2011)
Der Wissenschaftsprozess verlangt fortschreitende Spezialisierung. Die aktuellen Forderungen nicht zuletzt der Studierenden selbst nach Orientierungswissen und nach Stärkung interdisziplinärer Kompetenz sind unmittelbare Konsequenzen dieser Spezialisierung. Wie können Studierende heute Orientierungswissen und interdisziplinäre Kompetenz erwerben? Und welche Rolle kann in diesem Kontext ein Studium generale spielen? Prof. Dr. Andreas Cesana, Leiter des Studium generale an der Universität Mainz,stellt das Modell des Mainzer Studium generale vor. In der heutigen Wissenschaftssituation ist beides notwendig: sowohl spezialwissenschaftliche Vertiefung als auch Orientierung stiftende interdisziplinäre Kompetenz. Interdisziplinarität ist mehr als eine Organisationsform wissenschaftlicher Lehre und Forschung, sie ist vor allem eine an die Person gebundene Kompetenz. Sie muss immer schon vorhanden sein, wenn Dialog und Zusammenarbeit über die Fachgrenzen hinaus erfolgreich sein sollen. Wie kann ein Studium generale dazu beitragen, das Fundament für Interdisziplinarität zu legen? Und wie kann die Idee des Studium generale konkret umgesetzt werden?
09: 12 Jahre nach Bologna: Erfolge und Belastungen (08.06.2011)
»Wie belastend ist Bologna?« Über diese Frage spricht und diskutiert Hans-Werner Rückert, Leiter der Studienberatung und der Psychologischen Beratung an der FU Berlin, in dem Vortrag »12 Jahre nach Bologna: Erfolge und Belastungen«Chancen und Erfolge sind nur eine Seite der neuen Studienstruktur, sie hat auch Belastungen oder sogar Überlastungen mit sich gebracht. Daten aus dem 11. Studierendensurvey des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erlauben einen differenzierten Blick auf die Situation der Studierenden. Sie untermauern die Forderungen nach einer Reform der Reform und zeigen, welche Rolle Stress und Sorgen im Studium heute spielen. Zudem steht es mit der psychischen Belastbarkeit junger Menschen generell nicht zum Besten. Fakten und Folgen für die Hochschule werden präsentiert und diskutiert.
08: Doppelte Abiturjahrgaenge: Was nun ? (Podiumsdiskussion mit Experten) (20.01.2011)
Wie reagiert die Universitaet auf die doppelten Abiturjahrgänge? Experten aus verschiedenen Bereichen beantworten Fragen betroffener Schüler und Eltern.
07: Fakultätenbildung, Fachbereiche oder Departments? Organisationsformen und universitäre Herausforderungen (Prof.Dr. Webler) (04.11.2010)
Dr. Wolff-Dietrich Webler ist Prof.of Higher Education an der University of Bergen/Norwegen und wissenschaftlicher Leiter des Instituts für Wissenschafts- und Bildungsforschung Bielefeld.In seinem Vortrag beschreibt er die verschiedenen Organisationsformen der Universitäten mit deren Vor- und Nachteilen für die Entwicklung von Forschung, Lehre und Studium. Um aber eine rationale Entscheidung zu treffen müssen die verschiedenen Organisationsformen für alle Beteiligten transparent sein.
06: Der dritte Bildungsweg - Was kann die Universität vom amerikanischen College lernen? (Prof.Dr. Kaube) (20.10.2010)
Dr.Jürgen Kaube ist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zuständiger Redakteur für Wissenschafts- und Bildungspolitik und für die Seiten "Forschnung und Lehre". Seit August 2008 ist er Ressortleiter für das Fachgebiet "Geisteswissenschaften". In seinem Vortrag zieht er eine Vergleich zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Hoch- Bildungssystemschulsystem
05: Bologna-Reform: Vorwärts oder rückwärts in die Zukunft (Prof.Dr. Zeeck) (16.06.2010)
Prof.Dr. Axel Zeeck ist Vorsitzender des Hochschulrats der Universität Osnabrück und Professor für Oragnische und Biomolekulare Chemie an der Georg-August-Universität Göttingen.Aus seiner Sicht sollte sich die Universität auf ihren Bildungsauftrag besinnen und größtmögliche Freiheit von Studium, Lehre und Forschung einfordern. Einflüsse z.B. aus der Politik müssen zurückgedrängt werden. Eine gleichgeschaltete Bildungsmaschinerie, wie sie den Universitäten europaweit von aussen angedient werde, schränke die individuelle Entwicklung der Studierenden ein. Sie senke auch die Motivation der Lehrenden und behindere die auf Kreativität, auf intrinsischer Bildungsbereitschaft und auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende Entwicklung einer modernen Universität
04: Warum die Geisteswissenschaften reformieren? (Vortrag) (Prof.Dr. Gumbrecht) (08.06.2010)
Vortrag von Prof. Dr. Hans-Ulrich Gumbrecht - Er ist einer der bekanntesten deutschen Geisteswissenschaftler überhaupt: Seit 1989 lehrt der Romanist Prof. Dr. Hans-Ulrich Gumbrecht an der Stanford University und gilt als vielseitiger und produktiver Literaturwissenschaftler, der unter anderem regelmäßig und kritisch zu geisteswissenschaftlichen und hochschulpolitischen Themen Stellung nimmt.
04: Warum die Geisteswissenschaften reformieren? (Diskussion) (Prof.Dr. Gumbrecht) (08.06.2010)
Diskussion zum Vortrag
03: Was heisst eigentlich "kompetenzorientiert" lehren und studieren? (Prof.Dr. Tenorth) (05.05.2010)
Prof.Dr. Heinz-Elmar Tenorth, Professor für historische Erziehungswisenschaft ander Humboldt-Universität Berlin, ist national und international ausgewiesener Experte in Fragen von Schul- und Hochschulausbildung. Seine Forschungen zum Thema Qualitätsverbesserung von Studium und Lehre finden allgemein grosse Beachtung. Er sagt etwas provozierend: Kompetenzorientiertes Lernen bedeutet Bildung durch Wissenschaft (Vortrag und Diskussion)
02: Gelehrtenrepublik, Bildungsfabrik oder was sonst (Prof.Dr. Czada) (27.01.2010)
Vortrag von Prof.Dr. Roland Czada Beim jüngsten Bildungsstreik wurden von den Studierenden Fragen zum Zustand der Demokratie an der Universität und der Rolle der Universität in der Demokratie gestellt.Die Antworten darauf sind mit Einführung der Bachelor/Master-Studiengänge nicht einfacher geworden.Ein neues funktionierendes Universitätsmodell wurde noch nicht erfunden
01: Begrüßung (13.01.2010)
Der Präsident der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Klaus Rollinger und die Vizepräsidentin für für Studium und Lehre Frau Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke
01: Ziele und Erfolgsbedingungen der Bologna-Reform in Deutschland (Prof.Dr. Künzel) (13.01.2010)
Professor Dr. Rainer Kuenzel, Wissenschaftlicher Leiter der Zentrale Evaluations - Akkreditierungsagentur und Inhaber des Lehrstuhls für Ökonomie und Politik des tertiären Bildungssystems am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Osanbrück

letzte Änderung: 18-Jan-2013
geändert durch: J. Dycker
verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle

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