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Universität Osnabrück - Familiengerechte Hochschule
Studiengänge

Theologie und Kultur - Master of Arts

Gegenstand des Faches

Das neue Masterangebot führt Theologie und Kulturwissenschaften in einem interdisziplinären Studienprogramm zusammen. Kultur ist Selbst- und Weltdeutung des Menschen. Sie findet ihren Ausdruck in „Sinnbildungssystemen“, z. B. in Religion, Politik, Kunst und Wissenschaft. Christliche Theologie beschäftigt sich mit einer religiösen Lebensdeutung, die das „Abendland“ und große Teile der Welt geprägt hat und prägt. Vor diesem Hintergrund liegt es nahe, Theologie und Kultur(-wissenschaften) in einem Studienprogramm zu verbinden. In beiden geht es um Sinnbildungen in Geschichte und Gegenwart, um Grundlagen und Grundfragen individuellen und gesellschaftlichen Lebens. Die Verbindung ihrer unterschiedlichen Perspektiven ist wissenschaftlich reizvoll und vielversprechend.

Fachspezifika in Osnabrück

Das in Deutschland einmalige Masterprogramm richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Theologie (evangelisch oder katholisch) sowie theologienaher Studiengänge wie zum Beispiel der Religionswissenschaften oder Judaistik oder der Geschichte und Soziologie mit entsprechendem Schwerpunkt. Fragen der aktuellen kulturwissenschaftlichen Theoriebildung werden ebenso berücksichtigt wie Formen der Sinnproduktion etwa in der Kunst oder der Ethik. Ein Schwerpunkt in Osnabrück liegt auf der Erkundung des Wechselverhältnisses von Kultur und Religion(en). Mit der „Wiederkehr der Religion“ in der Postmoderne stellen sich neue wissenschaftliche Aufgaben, die für das Verständnis der Gegenwartskultur und die Gestaltung eines friedlichen Zusammenlebens dringender denn je erscheinen.

Studiengang

Der konsekutive fachwissenschaftliche Master-Studiengang ist als forschungsorientierter Vollzeitstudiengang mit 120 Leistungspunkten konzipiert, der mit einer Masterarbeit und dem Grad „Master of Arts“ abgeschlossen wird.

Der Studiengang umfasst die folgenden Module:

Modul 1: Kultur und Kulturtheorie
Modul 2: Kulturgeschichte und Interkulturalität
Modul 3: Religion und Religionen
Modul 4: Gesellschaft und Religion
Modul 5: Medien und Künste
Modul 6: Vermittlung und Management
Modul 7: Spezialisierung

Akkreditierung

Der Studiengang wurde von der zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) akkreditiert.

Regelstudienzeit

4 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch, in den philologischen Fächern zum Teil auch Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch.

Studienbeginn

Das Studium kann zum Wintersemester und zum Sommersemester aufgenommen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Einen qualifizierter Bachelor-Abschluss in Anglistik, Erziehungswissenschaft, Evangelische Theologie, Germanistik, katholischer Theologie, Kunstgeschichte, Latinistik, Musikwissenschaft, Philosophie, Religionswissenschaften, Politikwissenschaft oder Romanistik oder in einem fachlich eng verwandten Studiengang mit einem diesbezüglich fachwissenschaftlichen Anteil im Umfang von mindestens 70 Leistungspunkten. Zudem sind Kenntnisse in einer modernen Fremdsprache nachzuweisen und spätestens bei Beginn der Masterarbeit Grundkenntnisse in Latein (Kurs von 4 SWS) und Griechisch oder Hebräisch (Kurs von 2 SWS). Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Zugangsordnung.

Zulassungsbeschränkung

Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.

Bewerbungsschluss

Angaben zum Bewerbungsschluss entnehmen Sie bitte der Übersicht Bewerbungstermine.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).
Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

Studienplatzvergabe

Informationen zur Studienplatzvergabe finden Sie in der Zugangsordnung.

Sprachkenntnisse

Für die Zulassung sind Kenntnisse in einer modernen Fremdsprache nachzuweisen. Spätestens bis zum Beginn der Masterarbeit sind Grundkenntnisse in Latein (Kurs von 4 SWS) und Griechisch oder Hebräisch (Kurs von 2 SWS) nachzuweisen.

Auslandsstudium

Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Auslandaufenthalte sind jedoch an zahlreichen europäischen und außereuropäischen Universitäten im Rahmen verschiedener Austauschprogramme möglich. Über Einzelheiten informiert das Akademische Auslandsamt.

Studienberatung

Allgemeine Informationen zum Studium, zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienaufbau erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung. Antworten auf konkrete Fragen zu den Inhalten des Studienfachs bekommen Sie bei der Fachstudienberatung:

Prof. Dr. Georg Steins
Universität Osnabrück
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften
Institut für Katholische Theologie
Schlossstraße 4
49074 Osnabrück
Raum: 17/E02
Telefon: +49 541 969 4236
Fax: +49 541 969 4376
E-Mail: theokult@uni-osnabrueck.de

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Der Studiengang will „Generalisten“ ausbilden, die in unterschiedlichen Aufgabenbereichen, in denen die religiöse und theologische Unterströmung der Kultur eine Rolle spielt, aus einem breiten Wissensfundus schöpfen können. Durch die Kombination von stärker theoretisch bzw. stärker praktisch orientierten Veranstaltungen wird eine breite Grundlage für eine berufliche Tätigkeit bei unterschiedlichen Kulturträgern und -produzenten und in theologie- und kirchennahen Arbeitsfeldern geschaffen.
Denkbare Tätigkeitsfelder sind: Medien, freie Bildungsarbeit, Verbände und Unternehmen (zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit, Personalverwaltung, Kulturbeauftragte), Touristik, Beratung und Coaching.

Download Studiengangs-Flyer

Weiterführende Links

Institut für Katholische Theologie
Institut für Evangelische Theologie

letzte Änderung: Anke Westerkamp
geändert durch: Donnerstag, 5. Juli 2012 11:12
verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle

Auf einen Blick


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Zu den Prüfungsämtern


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Studiengänge


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Masterstudiengänge


Daten und Fakten


Akkreditierung
Neue Studiengänge müssen akkreditiert werden, das heißt sie werden einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen.
Zuständig dafür sind Akkreditierungsagenturen, z. B. ZEvA in Hannover oder ASIIN in Düsseldorf. Diese wiederum werden vom Akkreditierungsrat kontrolliert, der von der Kultusministerkonferenz eingerichtet wurde. Zur Überprüfung der Studiengänge setzen die Agenturen jeweils ein Gutachtergremium ein, das mit kompetenten Fachleuten besetzt ist.