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Studiengänge

Pflegewissenschaft - Lehramt an berufsbildenden Schulen

Gegenstand des Faches

Die Etablierung einer akademischen Disziplin Pflegewissenschaft an deutschen Hochschulen gilt als Reaktion auf gesellschaftliche Herausforderungen insbesondere der demographischen Entwicklung (Zuwachs des Anteils älterer und hochbetagter Menschen) und damit einhergehender epidemiologischer Veränderungen (wachsende Zahl von Menschen mit mutimorbiden Erkrankungen sowie einer zunehmenden Chronifizierung von Krankheitsverläufen). Diese Veränderungen erzeugen einen erhöhten Bedarf qualifizierter Leistungen in allen pflegerischen Tätigkeitsfeldern (z.B. Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Altenpflege, Heilerziehungspflege u.a.), dem durch eine wissenschaftliche Fundierung von Pflegepraxis und Pflegebildung begegnet wird. Angeschlossen wird damit an die internationale Entwicklung einer voranschreitenden Wissenschaftsorientierung und Professionalisierung der Pflege.

Fachspezifika in Osnabrück

Das Lehramtsstudium der beruflichen Fachrichtung Pflegewissenschaft erfolgt im Rahmen eines Zwei-Fach-Bachelor bzw. Zwei-Fach-Master Studienangebotes in Kombination mit einem allgemeinbildenden Unterrichtsfach. Im Mittelpunkt des Bachelorstudiums steht die Befähigung zur pflegewissenschaftlichen Begründung einer anschließenden berufspraktischen Tätigkeit bzw. vertiefender Studien in einem anschließenden fachwissenschaftlichen oder lehramtsorientierten Masterstudiengang. Der lehramtsorientierte pflegebezogene Masterstudiengang ermöglicht einen vertiefenden Einblick in internationale pflegewissenschaftliche Handlungsfelder und Forschungsbereiche und wird mit dem "Master of Education" (M.Ed.) abgeschlossen.

Studiengang

Das Studium ist gestuft organisiert. Es beginnt mit dem Bachelorstudiengang "Berufliche Bildung". Im Anschluss daran kann der Masterstudiengang "Lehramt an berufsbildenden Schulen" absolviert werden, hierfür ist eine Neubewerbung notwendig. Die berufliche Fachrichtung Pflegewissenschaften ist in Kombination mit einem allgemein bildenden Unterrichtsfach (Biologie, Deutsch, Englisch, Evangelische Religion, Informatik, Katholische Religion, Mathematik, Physik oder Sport) sowie der Berufs- und Wirtschaftspädagogik zu studieren.

Weitere Informationen zum Studiengang

Akkreditierung

Der Studiengang wurde von der zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) akkreditiert.

Regelstudienzeit

Bachelor: 6 Semester
Master: 4 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch

Studienbeginn

Das Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Berufsfeldbezogene praktische Tätigkeit
Das Studium verlangt den Nachweis einer berufsfeldbezogenen praktischen Tätigkeit. Es muss eine abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung (für den Zugang
zum Master Lehramt an berufsbildenden Schulen) nachgewiesen werden.

Bachelor
Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife oder besondere Hochschulzugangsberechtigung (Studium ohne Abitur).

Master of Education
Die Bewerbung für den Masterstudiengang „Lehramt an berufsbildenden Schulen“ erfordert einen qualifizierten Bachelorabschluss im Studiengang „Berufliche Bildung“. Weitere Informationen finden Sie in der Zugangsordnung.

Zulassungsbeschränkung

Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.

Bewerbungsschluss

Angaben zum Bewerbungsschluss entnehmen Sie bitte der Übersicht Bewerbungstermine. Für internationale Bewerber gelten zum Teil abweichende Fristen.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).
Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

Studienplatzvergabe

Bachelor:
In zulassungsbeschränkten Studiengängen erfolgt die Vergabe der Studienplätze zu 20% an die Bewerber mit der längsten Wartezeit und zu 80% nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens. In zulassungsfreien Studiengängen werden alle Studieninteressierten eingeschrieben, die über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen.

Master of Education:
Informationen zur Studienplatzvergabe finden Sie in der Zugangsordnung.

Sprachkenntnisse

Im Verlauf des Studiums sind keine Sprachkenntnisse nachzuweisen.

Auslandsstudium

Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Auslandaufenthalte sind jedoch an zahlreichen europäischen und außereuropäischen Universitäten im Rahmen verschiedener Austauschprogramme möglich. Über Einzelheiten informiert das Akademische Auslandsamt.

Studienberatung

Allgemeine Informationen zum Studium, zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienaufbau erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung. Antworten auf konkrete Fragen zu den Inhalten des Studienfachs bekommen Sie bei der Fachstudienberatung. Beratung aus studentischer Sicht erhalten Sie bei der Fachschaft.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Das Bachelorstudium der beruflichen Fachrichtung Pflegewissenschaft ist als polyvalentes Angebot konzipiert. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten damit sowohl Zugang zu vertiefenden lehramtsorientierten als auch fachwissenschaftlichen Masterstudiengängen und entsprechenden Berufs- und Tätigkeitsfeldern. Wird eine Berufspraxis direkt nach dem Bachelorstudium angestrebt, erlauben die spezifischen Kompetenzen eine Tätigkeit in außerschulischen Handlungsfeldern der Pflegebildung bzw. -beratung.
Mit dem Master of Education für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen wird die Voraussetzung für die Übernahme in den Vorbereitungsdienst (Referendariat) erlangt. Das Tätigkeitsfeld der Absolventinnen und Absolventen umfasst grundsätzlich den gesamten Bereich des öffentlichen beruflichen Schulwesens (Berufsschule, Berufsfachschule, Fachschule, Fachoberschule usw.). Gemäß einer Vereinbarung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder können die Absolventinnen und Absolventen prinzipiell in allen Bundesländern eingestellt werden. Nähere Auskünfte erteilen die jeweiligen Fachministerien. Der Beschäftigungsmarkt der lehramtsorientierten Absolventinnen und Absolventen ist bei weitem nicht gesättigt und findet sich sowohl im dualen System der berufsbildenden Schulen für das Gesundheits- und Sozialwesen als auch im nicht-dualen System der vollzeitschulischen Ausbildung (Fach- resp. Berufsfachschulen) für Alten- und Heilerziehungspflege, Kinder- und Hauspflege sowie im quasi-dualen, jedoch nicht durch BBiG geregelten Ausbildungssystem für die Gesundheits- und Kranken-/Kinderkrankenpflege („Schulen besonderer Art“) . Nähere Informationen zum diesbezüglichen Arbeitsmarkt liefert das Informationssystem Studienwahl & Arbeitsmarkt.
Weitere Tätigkeitsfelder bestehen im Bereich der inner-, außer- und überbetrieblichen Fort- und Weiterbildung, der Gesundheitserziehung und -beratung sowie in Arbeitsbereichen der Prävention.
Darüber hinaus bestehen Möglichkeiten einer akademischen Karriere als wissenschaftlicher Nachwuchs (Promotionsstudium).

Weitere Studienangebote

Gesundheitswissenschaften - Lehramt an berufsbildenden Schulen
Kosmetologie - Lehramt an berufsbildenden Schulen

Download Studiengangs-Flyer

Weiterführende Links

Fachgebiet Pflegewissenschaft
Lehreinheit Gesundheitswissenschaften

letzte Änderung: Kerstin Schnieder
geändert durch: Dienstag, 15. Mai 2007 15:55
verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle

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Akkreditierung
Neue Studiengänge müssen akkreditiert werden, das heißt sie werden einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen.
Zuständig dafür sind Akkreditierungsagenturen, z. B. ZEvA in Hannover oder ASIIN in Düsseldorf. Diese wiederum werden vom Akkreditierungsrat kontrolliert, der von der Kultusministerkonferenz eingerichtet wurde. Zur Überprüfung der Studiengänge setzen die Agenturen jeweils ein Gutachtergremium ein, das mit kompetenten Fachleuten besetzt ist.