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Studiengänge

Islamische Religionspädagogik - Erweiterungsfach

Gegenstand des Faches

Im Master-Studiengang Islamische Religionspädagogik der Universität Osnabrück werden islamische Religionslehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen ausgebildet. Es handelt sich um einen Ergänzungsstudiengang mit einem viersemestrigen, modularisierten Präsenzstudium. Wesentliche Lehrinhalte sind das Studium der islamischen Theologie sowie eine fachdidaktische und religionspädagogische Ausbildung. Hinzu kommen Sprachstudien in Arabisch. Die Studierenden setzen sich intensiv mit der schülergerechten Vermittlung theologischer Inhalte auseinander.
Das Studium der Islamischen Theologie beinhaltet ein weites Themenspektrum ausgehend von der Offenbarungsgeschichte und den Glaubensgrundlagen des Islam bis hin zu Islamischer Ethik und muslimischer Glaubenspraxis und deren Herleitung aus dem Koran und der Sunna.
Die Vermittlung der theologischen und religionspädagogischen Inhalte berücksichtigt das gesellschaftliche, politische und kulturelle Umfeld. Fragen, die sich aus der Lebenswelt der Muslime in Deutschland ergeben, werden  in das Lehrangebot einbezogen und durch interreligiöse und interkulturelle Studien beantwortet. 

Fachspezifika in Osnabrück

Die Studierenden setzen sich mit den Weltreligionen vergleichend auseinander und erarbeiten damit eine wesentliche Grundlage für einen fundierten interreligiösen und interkulturellen Dialog. Dieser Dialog soll unter anderem durch gemeinsame, interdisziplinäre Lehrveranstaltungen und Projekte erprobt werden. Im neu gegründeten Zentrum für Interkulturelle Islamstudien finden Angehörige der am Studiengang beteiligten Fachrichtungen zusammen mit dem Ziel, gemeinsame Projekte zu entwickeln und Forschungen durchzuführen.

Studiengang

Der Master-Ergänzungsstudiengang umfasst Lehrveranstaltungen im Umfang von 54 SWS und das die Lehrveranstaltungen begleitende Eigenstudium. Insgesamt sind 81 Leistungspunkte zu erwerben, die sich auf zehn Module verteilen:

Glaubensgrundlagen und Theologie 9 LP
Hauptquellen des Islam – Koran und Sunna 9 LP
Biografie des Propheten Muhammad und islamische Geschichte 6 LP
Muslimische Glaubenspraxis und deren Herleitung 9 LP
Islamische Philosophie, Mystik und Ethik 6 LP
Islamische Religionspädagogik und Fachdidaktik 9 LP
Arabisch für islamische Religionslehrer 15 LP
Christliche Theologien 6 LP
Religionswissenschaft 6 LP
Wahlpflichtbereich* 6 LP

* Im Wahlpflichtbereich ist eines der folgenden Module zu wählen:

  • Interkulturelle Pädagogik
  • Migration, Integration, sozialer Wandel und Konflikt
  • Europa und der Islam – Geschichte und Kultur einer wechselseitigen Beziehung

Akkreditierung

Der Studiengang wurde von der zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) akkreditiert.

Regelstudienzeit

4 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch

Studienbeginn

Das Studium kann  zum Winter- und zum Sommersemester aufgenommen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Ein abgeschlossener Lehrer-Master oder ein abgeschlossenes 1. Staatsexamen für Grund-, Haupt- und Realschulen, oder die Immatrikulation in einen Lehrer-Masterstudiengang (Grund-, Haupt- und Realschule), bzw. der Nachweis der Zwischenprüfung in einem Lehramtsstudiengang (Aufnahme spätestens WS 2006/07) zum 1. Staatsexamen. Bewerberinnen und Bewerber mit einem ausländischen Hochschulabschluss in nur einem für das Lehramt relevanten Fach können sich ebenfalls einschreiben lassen. Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Zugangsordnung.

Zulassungsbeschränkung

Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.

Bewerbungsschluss

Angaben zum Bewerbungsschluss entnehmen Sie bitte der Übersicht Bewerbungstermine.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).
Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

Studienplatzvergabe

Informationen zur Studienplatzvergabe finden Sie in der Zugangsordnung.

Sprachkenntnisse

Bestandteil des Studiums sind Sprachstudien in Arabisch.

Auslandsstudium

Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Auslandaufenthalte sind jedoch an zahlreichen europäischen und außereuropäischen Universitäten im Rahmen verschiedener Austauschprogramme möglich. Über Einzelheiten informiert das Akademische Auslandsamt.

Studienberatung

Fachspezifische Informationen

Fachstudienberatung
Lehrstuhl für Islamische Religionspädagogik
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften
Prof. Dr. Bülent Ucar
Neuer Graben 29 (Schloß)
49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 6032
Fax.: +49 541 969 16515
E-Mail: irpinfo@uni-osnabrueck.de

Allgemeine Informationen zum Studium, zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienaufbau

Zentrale Studienberatung (ZSB)
StudiOS – Studierenden Information Osnabrück
Neuer Graben 27 (1. Stock)
49074 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 4999
Fax: +49 541 969 4729

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Mit dem Abschluss des Studiums erweitern Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Grund-, Haupt- und Realschulen ihre bereits erworbene Lehrbefähigung um das Fach “Islamischer Religionsunterricht“.
Das Land Niedersachsen strebt die Einführung des Islamischen Religionsunterrichts nach Artikel 7.3 des Grundgesetzes an. Vorgesehen ist, den Islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache parallel zum Religionsunterricht der anderen Konfessionen sowie dem Fach Werte und Normen in den Schulen vorzuhalten. Landesweit wird von einem hohen Bedarf an gut ausgebildeten Lehrkräften ausgegangen. Eine Lehrerlaubnis für den islamischen Religionsunterricht setzt die Zugehörigkeit zum Islam voraus.

Download Studiengangs-Flyer

Weiterführende Links

Universität Osnabrück
Prüfungs- und Zugangsordnung
Informationen über das Lehramtsstudium
Ansprechpartner

letzte Änderung: Kerstin Schnieder
geändert durch: Dienstag, 29. Mai 2007 15:23
verantwortlich für den Inhalt: Pressestelle

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Akkreditierung
Neue Studiengänge müssen akkreditiert werden, das heißt sie werden einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen.
Zuständig dafür sind Akkreditierungsagenturen, z. B. ZEvA in Hannover oder ASIIN in Düsseldorf. Diese wiederum werden vom Akkreditierungsrat kontrolliert, der von der Kultusministerkonferenz eingerichtet wurde. Zur Überprüfung der Studiengänge setzen die Agenturen jeweils ein Gutachtergremium ein, das mit kompetenten Fachleuten besetzt ist.