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Sprache in Europa/Language in Europe - Master of Arts
Gegenstand des Faches
Völkerverständigung und erfolgreiche soziale Integration werden entscheidend durch sprachliche Faktoren bedingt. Dabei ist Sprache nicht nur gemeinsames Mittel der Interaktion, sondern auch wichtiges identitätsstiftendes Charakteristikum. Zentrales Anliegen des Studiengangs sind daher Fragen des Sprachkontakts und der Sprachverschiedenheit, der sprachlichen Integration und der damit einhergehenden Probleme, wie sie beispielsweise durch das Nebeneinander von Deutsch und Türkisch bzw. Russisch in Deutschland, Französisch und arabischen Varietäten in Frankreich vorliegen und wie sie im Rahmen der EU-Erweiterung auch weiterhin in großem Umfang entstehen werden. Mit dem Fokus auf die sprachlichen Aspekte der Migration und Integration in Europa schließt der Studiengang an das Osnabrücker Profilelement Migrationsforschung an. Struktur, Variation und Wandel von Sprache und Sprachen, insbesondere unter den Bedingungen des Sprachkontakts, werden aber auch im Hinblick auf entsprechende kognitionstheoretische Grundlagen hin thematisiert, sodass zu dem Schwerpunkt: <em>Migration und Integration</em> in Europa noch der zweite Schwerpunkt <em>Sprache und Kognition</em> tritt.
Fachspezifika in Osnabrück
Im Gegensatz zu den meisten anderen allgemein sprachwissenschaftlichen Studiengängen, die in der Regel keinen expliziten geografischen Schwerpunkt haben und z.B. das Studium von nicht-indoeuropäischen Sprachen zwingend vorschreiben, konzentriert sich das Osnabrücker Masterprogramm Sprache in Europa auf den europäischen Sprach- und Kulturraum. Dies schließt jedoch nicht pauschal die Beschäftigung mit bestimmten außereuropäischen Sprach- und Kulturräumen aus. So bieten eine Reihe von Phänomenen (wie etwa die Entwicklung des Englischen und Spanischen in Amerika oder das Spannungsfeld von Französisch und Englisch in Kanada) durchaus wichtige und interessante Perspektiven und Rückschlüsse für Studien mit europäischem (Migrations)Schwerpunkt. Im Hinblick auf die beabsichtigte Einbeziehung von Migrantensprachen ist daher auch die Beschäftigung mit einer potenziellen Kontaktsprache vorgesehen, die am Sprachenzentrum erworben oder optimiert werden kann.
Studiengang
Der konsekutive fachwissenschaftliche Master-Studiengang ist als forschungsorientierter Vollzeitstudiengang mit 120 Leistungspunkten konzipiert, der mit einer Masterarbeit und dem Grad "Master of Arts" abgeschlossen wird.
Akkreditierung
Der Studiengang wurde von der zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) akkreditiert.
Regelstudienzeit
4 Semester
Unterrichtssprache
Deutsch und Englisch
Studienbeginn
Das Studium kann zum Winter- und zum Sommersemester aufgenommen werden.
Zugangsvoraussetzungen
Qualifizierter Bachelor-Abschluss (Mindestnote 2,5) in Allgemeiner Sprachwissenschaft, Anglistik, Germanistik, Kognitionswissenschaft, Latinistik, Romanistik oder in einer anderen Philologie oder in einem anderen fachlich eng verwandten Studiengang mit einem diesbezüglichen fachwissenschaftlichen Anteil im Umfang von mindestens 70 Leistungspunkten. Zudem müssen Kenntnisse des Englischen und einer weiteren Fremdsprache nachgewiesen werden. Weitere Informationen finden Sie in der Zugangsordnung.
Zulassungsbeschränkung
Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.
Bewerbungsschluss
Angaben zum Bewerbungsschluss entnehmen Sie bitte der Übersicht Bewerbungstermine. Für internationale Bewerber gelten zum Teil abweichende Fristen.
Bewerbung
Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).
Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.
Studienplatzvergabe
Informationen zur Studienplatzvergabe finden Sie in der Zugangsordnung.
Sprachkenntnisse
Für die Zulassung sind Englischkenntnisse nachzuweisen. Im Verlauf des Studiums müssen keine weiteren Sprachkenntnisse nachgewiesen werden.
Auslandsstudium
Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Auslandaufenthalte sind jedoch an zahlreichen europäischen und außereuropäischen Universitäten im Rahmen verschiedener Austauschprogramme möglich. Über Einzelheiten informiert das Akademische Auslandsamt.
Studienberatung
Allgemeine Informationen zum Studium, zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienaufbau erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung. Antworten auf konkrete Fragen zu den Inhalten des Studienfachs bekommen Sie bei der Fachstudienberatung.
Berufs- und Tätigkeitsfelder
Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Sprache in Europa" qualifizieren sich für spätere Arbeitsfelder in der universitären und außeruniversitären Forschung. Darüber hinaus sind sie bestens qualifiziert, um ihre Kompetenzen in Bereichen umzusetzen, in denen eine ausgezeichnete sprachwissenschaftliche Ausbildung gepaart mit Sprach- und von vielen Absolventen schon im Bachelor-Studium erworbenen Kulturkenntnissen gebraucht wird. Infrage kommen etwa die Berufsfelder Bildung, insbesondere auch Erwachsenenbildung, Kommunikation, Übersetzung, Redaktion, Recherche und Dokumentation, Verwaltung und Politik sowie Bereiche aus Kunst und Kultur. Einsatzmöglichkeiten finden sich insbesondere auch in der Entwicklung und Durchführung von Integrationsprogrammen.
Weitere Studienangebote
Ordnungen
Modulbeschreibungen für den Masterstudiengang Sprache in Europa
(gültig seit 09.06.2011)
Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Sprache in Europa
(gültig seit 09.06.2011)
Zugangsordnung für den Masterstudiengang Sprache in Europa
(gültig seit 02.07.2010)
Allgemeine Prüfungsordnung Bachelor-/Masterstudiengänge (APO)
(gültig seit 23.05.2013)
