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Dies Academicus 2013
Konflikt und Frieden
Kämpfe um lebenswichtige Ressourcen, Auseinandersetzungen zwischen den Generationen, Aufeinanderprallen von Wertvorstellungen, Szenarien von Kriegen
Deeskalationsstrategien, Präventionsmaßnahmen, Politik der kleinen Schritte, große Friedensverhandlungen, globale Verteilungsprogramme...
Der Dies Academicus am 21. Juni 2013 zeigte Beispiele der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Konflikt und Frieden aus der Sicht unterschiedlicher Fächer in Vorträgen, Gesprächsrunden und interaktiven Veranstaltungen.
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Musikalische Einstimmung mit dem Jazzensemble der Universität Osnabrück.
Paneldiskussion zum Thema 'Was ist Frieden' während der Auftaktveranstaltung.
Wissenschaft zum Begreifen: Methoden zur Schlachtfeld-Untersuchung.
Workshop zum Thema 'Können Friedensgespräche Frieden stiften?'
Bedrückender Einblick: Biografien gefallener Soldaten aus Osnabrück im Ersten Weltkrieg
A capella vom Feinsten zur Abschlussveranstaltung mit dem DamenSolo
Über 200 Mitglieder der Universität aus allen Fachbereichen fanden sich zur Auftaktveranstaltung in der Schlossaula ein. Universitätspräsident Prof. Dr. Claus Rollinger sprach sich in seiner Begrüßung für die Institutionalisierung dieses akademischen Tages aus, an dem die Universität wissenschaftliche und gesellschaftliche Anstöße zu einem aktuellen Thema geben kann und der inneruniversitäre Austausch gefördert wird.
Was ist überhaupt Frieden? Ist es nur das Gegenteil von Krieg? Welche friedensethischen Aspekte sind mit Wissenschaft verbunden? Welche Rolle spielen die Religionen bzgl. Krieg und Frieden? Was könnte eine Zivilklausel leisten? Dies und weitere Fragen wurden kontrovers und differenziert im Panel mit Prof. Dr. Schneckener vom Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung, Prof. Dr. Blasberg-Kuhnke (katholische Theologie), Prof. Dr. Pott (Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien) und Herr Seele (AstA Referent) diskutiert.
In den sich anschließenden interaktiven Einzelveranstaltungen tummelten sich insgesamt mehrere Hundert Teilnehmer. Rund 40 Interessierte spürten im Schlossgarten mit unterschiedlichen geowissenschaftlichen und archäologischen Methoden einem Schlachtfeld nach. Andere beschäftigten sich mit den Biographien von Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg, diskutierten verfassungsrechtliche Aspekte von Bundeswehreinsätzen im Ausland oder befassten sich in „Star Wars“ mit der militärischen Nutzung ziviler Forschung.
Abgerundet wurde der Dies Academicus durch einen Rückblick auf die Aktivitäten des Tages. Der Vizepräsident für Studium und Lehre, Prof. Dr. Härtling, führte als „Tagesschausprecher“ durch die Höhepunkte, unterstützt durch Aufnahmen aus den Veranstaltungen und Interviews mit einigen Teilnehmern. „Das hat uns allen viel Spaß gemacht, es war schön zu sehen, mit welchen Engagement, aber auch mit welcher wissenschaftlichen Distanz die Teilnehmer das Thema „Konflikt und Frieden“ aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet haben“, so Prof. Härtling. Frau Prof. Gleba, die den Dies zusammen mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorbereitet hatte, zeichnete drei Studierende aus dem Fach Kunst aus, die kreative Plakatentwürfe zum Dies Academicus geschaffen hatten.
