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Pressemeldung
Nr. 73 / 2008
14. March 2008 : Als Student bereits ein Plädoyer halten? - Universität Osnabrück: Jurastudierende bei EUCOTAX Moot Court erfolgreich
Schon als Student vor Gericht plädieren? Der EUCOTAX Moot Court im Europäischen und Internationalen Steuerrecht in Leuven (Belgien) gibt Studierenden dazu eine Chance. In diesem Jahr konnte das Team aus Osnabrück, bestehend aus den Jurastudierenden Elisabeth Enge, Carina Hanekamp, Dennis Hollmann und Saskia Wussmann, an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen. Wie bereits im Vorjahr wurde auch dieses Team mit dem Preis für das beste Memorandum auf Seiten des Antragstellers ausgezeichnet.
Schon als Student vor Gericht plädieren? Der EUCOTAX Moot Court im Europäischen und Internationalen Steuerrecht in Leuven (Belgien) gibt Studierenden dazu eine Chance. In diesem Jahr konnte das Team aus Osnabrück, bestehend aus den Jurastudierenden Elisabeth Enge, Carina Hanekamp, Dennis Hollmann und Saskia Wussmann, an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen. Wie bereits im Vorjahr wurde auch dieses Team mit dem Preis für das beste Memorandum auf Seiten des Antragstellers ausgezeichnet.
Der EUCOTAX Moot Court findet seit 2005 jedes Frühjahr an der Katholischen Universität in Leuven statt. Neben der Universität Osnabrück, welche bisher das einzige deutsche Team stellt, nahmen elf weitere Hochschulen aus acht verschiedenen Ländern teil, unter anderem solch renommierte Universitäten wie die Handelshochschule Stockholm, die Universität Rom, die Georgetown University in den USA oder die Wirtschaftsuniversität Wien.
Der zu bearbeitende Fall zum Recht der Doppelbesteuerungsabkommen behandelte, so berichtet Elisabeth Enge, unter anderem die Frage, unter welchen Voraussetzungen ein Unternehmen eine Betriebsstätte begründet und wie sich Leistungsbeziehungen zwischen Stammhaus und Betriebsstätte steuerlich auswirken. Der 12-tägigen Präsenzphase vom 27. Februar bis 9. März ging eine intensive ca. 6-monatige Vorbereitung voraus, die die Ausarbeitung der Schriftsätze für den Antragsteller und den Antragsgegner sowie der mündlichen Vorträge in englischer Sprache umfasste. Dabei wurden die Studenten unter anderem vom Jungen Steuerforum mit einer Videoanalyse der Probevorträge unterstützt. Am 15. Februar fand im Landgericht Osnabrück auf Einladung des Präsidenten, Antonius Fahnemann, die offizielle Generalprobe statt. Neben der Osnabrücker Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Heike Jochum und dem Lehrbeauftragten Dr. Stephen Hecht fungierte dabei auch Betreuer Fabian Mingels als Richter. In Leuven erwartete das Osnabrücker Team ein Programm, das neben den simulierten Gerichtverhandlungen auch Besuche beim Europäischen Gerichtshof und beim Rat der Europäischen Union sowie diverse Seminare von namhaften Dozenten beinhaltete.
»Der Moot Court im Europäischen und Internationalen Steuerrecht stellt für Studierende eine große Herausforderung dar«, erklärt Prof. Jochum. Er bietet den Teilnehmern jedoch auch die einmalige Möglichkeit, ihre steuerrechtlichen Kenntnisse zu vertiefen sowie Erfahrungen in einem internationalen Umfeld in fremder Sprache zu sammeln und auszutauschen. »Ich kann alle Interessierten nur ermuntern, diese Chance zu nutzen.«
Unterstützt wurde das Team von PriceWaterhouseCoopers und der Echterhoff Baugruppe. Interessenten für das kommende Jahr treffen sich am Mittwoch, 26. März, um 9 Uhr im Institut für Finanz- und Steuerrecht, Martinistraße 10, 49069 Osnabrück.
Weitere Informationen
Dipl.-Jur. Michael Rutemöller, Universität Osnabrück,
Fachbereich Rechtswissenschaften,
Institut für Finanz- und Steuerrecht,
Martinistraße 10, 49069 Osnabrück,
Telefon: +541 969 6168, Fax. +541 969 6167,
instfsr@uni-osnabrueck.de
