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Pressemeldung

Nr. 197 / 2009

04. June 2009 : Ausgezeichnet - Theologie-Studentin der Uni Osnabrück für ihre Bachelor-Abschlussarbeit mit Preis geehrt

Wie lässt sich das Wirken des Reformators Philipp Melanchton in Hinblick auf seine Haltung zum Papst und zum Trienter Konzil bewerten? Damit hat sich Helen Treutler (Foto) an der Universität Osnabrück in ihrer Bachelor-Abschlussarbeit befasst. Für diese Untersuchung erhält die Theologin-Studentin den Albert-Pellens-Preis 2009.

Wie lässt sich das Wirken des Reformators Philipp Melanchton in Hinblick auf seine Haltung zum Papst und zum Trienter Konzil bewerten? Damit hat sich Helen Treutler an der Universität Osnabrück in ihrer Bachelor-Abschlussarbeit befasst. Für diese Untersuchung erhält die Theologin-Studentin den Albert-Pellens-Preis 2009.

Der Preis wird vom Evangelischen Bund, Landesverband Niedersachsen, alle zwei Jahre für hervorragende theologische Examensarbeiten mit ökumenischer Relevanz verliehen und erinnert an den Theologen Albert Pellens, der in Niedersachsen nach 1945 die ökumenischen Beziehungen gefördert hat. Helen Treutler erhält den mit 1.000 Euro dotierten 2. Preis. Ihre bei Prof. Dr. Martin Jung am Institut für Evangelische Theologie geschriebene Arbeit behandelt Melanchthons Sicht des Papsttums und des Trienter Konzils. Die Preisverleihung wird am 13. Juni in Osnabrück stattfinden, anlässlich der Landesversammlung des Bundes.

Treutlers Arbeit ist auch deswegen von großer Aktualität, weil im Jahre 2010 in den evangelischen Kirchen des 450. Todestages von Melanchthon gedacht wird und zahlreiche Tagungen und Veranstaltungen anstehen, die sich mit dem »Reformator neben Luther« befassen. »Die Arbeit von Helen Treutler macht deutlich, wie sehr sich Melanchthon nach der kirchlichen Einheit sehnte, wie konsequent er aber auch an reformatorischen Grundsätzen festhielt, und schlägt die Brücke in unsere Gegenwart. Zu Recht wird sie dafür mit diesem Preis bedacht«, so Prof. Dr. Martin Jung.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Arnulf von Scheliha, Universität Osnabrück,
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften,
Neuer Graben/Schloss, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4336, Fax: +49 541 969 4772,
arnulf.von.scheliha@uni-osnabrueck.de