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Pressemeldung
Nr. 318 / 2011
22. September 2011 : Ausgezeichnet! - Uni Osnabrück: Internationaler Studierender aus Uganda erhält DAAD-Preis
Die Universität Osnabrück verleiht den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für internationale Studierende 2011 an George Williams Ntambaazi aus Uganda. Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, zeichnet internationale Studierende aus, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorheben. Die Auszeichnung wurde von der neuen Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität, Miriam Zeilinger, verliehen.
Die Universität Osnabrück verleiht den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für internationale Studierende 2011 an George Williams Ntambaazi aus Uganda. Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, zeichnet internationale Studierende aus, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorheben. Die Auszeichnung wurde von der neuen Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität, Miriam Zeilinger, verliehen.
Seit 2009 absolviert Ntambaazi den Masterstudiengang »Demokratisches Regieren und Zivilgesellschaft/ Democratic Governance and Civil Society« an der Universität Osnabrück. Dieser Studiengang ist Teil des vom DAAD geförderten Stipendienprogramms »Masterstudiengänge im Bereich Public Policy and Good Governance« (PPGG) und thematisiert das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft im Kontext einer demokratischen Regierungspraxis.
Bereits zu Beginn seines Studiums in Osnabrück engagierte sich George Ntambaazi als aktives Mitglied der Grünen Hochschulgruppe im Studierendenparlament (StuPa). Durch zahlreiche Teilnahmen an internationalen Konferenzen im Bereich der Entwicklungspolitik und Menschenrechte und fachspezifische Praktika bei der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in Hannover und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Uganda hat sich Ntambaazi zudem kontinuierlich fachlich weitergebildet.
Ntambaazi wurde in der Schlussphase seines Studiums von Prof. Dr. Roland Czada und Prof. Dr. Ralf Kleinfeld für den DAAD-Preis 2011 nominiert. »Der Anstoß, Herrn Ntambaazi für den Preis vorzuschlagen, kam von der Fachschaft, die beeindruckt war, wie sehr sich George Ntambaazi an der Universität Osnabrück für die Belange internationaler Studierender einsetzt«, berichtet Kleinfeld, Studiendekan Politikwissenschaft des Fachbereichs Sozialwissenschaften, der ebenfalls mit der Betreuung der Masterarbeit von George Williams Ntambaazi betraut ist. »Dass er zudem im Verlauf seines Studiums hervorragende Studienleistungen erbracht hat, war ausschlaggebend für uns, ihn für diesen Preis vorzuschlagen.«
Für seine weitere Zukunft plant George Ntambaazi in sein Heimatland Uganda zurückkehren und dort an seiner früheren Universität, der Makerere University in Kampala, Uganda, Rechtswissenschaften zu studieren. Welches Ziel er dabei verfolgt, zeichnet sich bereits heute ab: George Ntambaazi möchte später als Politiker in Uganda die Entwicklung seines Heimatlandes aktiv mit vorantreiben.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Bülent Ucar, Universität Osnabrück,
Leiter des Zentrums für Interkulturelle Islamstudien (ZIIS),
Neuer Graben 29 / Schloss, 49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969-6032 oder -6205,
bucar@uni-osnabrueck.de
