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Pressemeldung

Nr. 416 / 2009

09. December 2009 : Bessere Studienleistungen durch Verbindung von Theorie und Praxis - Uni Osnabrück neues Mitglied des Hochschulnetzwerkes »Bildung durch Verantwortung«

Da die Verbindung von Theorie und Praxis im Allgemeinen zu besseren Studienleistungen führt, hat sich die Universität Osnabrück seit Längerem um eine Integration von Praxiserfahrungen in das Studium bemüht. Anlässlich des »Do-it-Kongresses« in Stuttgart wurde nun der Antrag der Hochschulleitung zur Aufnahme in das Netzwerk »Bildung durch Verantwortung« ratifiziert. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von zur Zeit sieben Hochschulen, die die Methode des »Service Learning« und das bürgerschaftliche Engagement von Studierenden (»Community Service«) fördern.

Da die Verbindung von Theorie und Praxis im Allgemeinen zu besseren Studienleistungen führt, hat sich die Universität Osnabrück seit Längerem um eine Integration von Praxiserfahrungen in das Studium bemüht. Anlässlich des »Do-it-Kongresses« in Stuttgart wurde nun der Antrag der Hochschulleitung zur Aufnahme in das Netzwerk »Bildung durch Verantwortung« ratifiziert. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von zur Zeit sieben Hochschulen, die die Methode des »Service Learning« und das bürgerschaftliche Engagement von Studierenden (»Community Service«) fördern.

Ziel des Netzwerkes ist es, soziales Engagement als festen Bestandteil der Hochschulbildung einzuführen, um die Qualität des gesellschaftlichen Miteinanders und des akademischen Lernens zu verbessern. Indem die Hochschulen das »Service Learning« unterstützen, kann gesellschaftliches Verantwortungsgefühl vermittelt und die praktische Umsetzung des theoretisch Erlernten erprobt werden. Studierende, Alumni, Beschäftigte und Hochschuleinrichtungen sollen motiviert werden, soziales Engagement in der Gesellschaft durch individuelle Tätigkeiten oder als Institutionen zu leisten. Das Netzwerk ist durch einen gemeinsamen Internetauftritt und standortübergreifende Abstimmungen der Mitglieder untereinander vernetzt.

Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Osnabrück, erklärt, dass sich die Universität bereits seit Längerem für das zivilgesellschaftliche und ehrenamtliche Engagement ihrer Studierenden aktiv durch die Integration von »Service Learning« in die Curricula verschiedener Studiengänge, sowie durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln zur wissenschaftlichen Begleitung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einsetzt. Dies verdeutlichen auch die bereits etablierten Projekte wie die »Babysprechstunde«, die Eltern mit Kleinkindern bei Problemen unterstützt und das Mentorenprojekt »Balu und Du«. Hier werden benachteiligte Grundschulkinder von Studierenden begleitet und gefördert. Dieses seit 2002 bestehende ehrenamtliche Patenschaftsprogramm legt einen Baustein für eine solidarische und kinderfreundliche Entwicklung in der Gesellschaft. Die Universität Osnabrück leistet durch die Bereitstellung von Ressourcen für die wissenschaftliche Begleitung der Studierenden einen wichtigen Beitrag. Dadurch werden nachweislich die Schlüsselqualifikationen der Studierenden im Professionalisierungsbereich gefördert. Folgender Link führt zu der Homepage des Netzwerkes: www.netzwerk-bdv.de/content/home/index.html

Weitere Informationen

Prof. em. Dr. Hildegard Müller-Kohlenberg, Universität Osnabrück,
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften,
Heger-Tor-Wall 9, 49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 4562; Fax: +49 541 969 4585
muellerk@uni-osnabrueck.de