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Pressemeldung

Nr. 365 / 2009

11. November 2009 : »Bildverarbeitung und Zufall« - Uni Osnabrück: Zwei Antrittsvorlesungen im Fachbereich Mathematik/Informatik

Am Freitag, 13. November, finden an der Universität Osnabrück zwei Antrittsvorlesungen statt. Unter dem Titel »Was hat Bildverarbeitung eigentlich mit Mathematik zu tun?« wird zunächst Prof. Dr. Gitta Kutyniok sprechen. Anschließend befasst sich Prof. Dr. Matthias Reitzner mit dem Thema »Kann denn Zufall optimal sein?«. Anlass ist die Neuberufung in die Arbeitsgruppen »Angewandte Analysis« und »Stochastik« Die interessierte Öffentlichkeit ist zu der Veranstaltung um 14 Uhr im Institut für Mathematik, Albrechtstraße 28a, in Raum 69/125 mit anschließendem Empfang herzlich eingeladen.

Am Freitag, 13. November, finden an der Universität Osnabrück zwei Antrittsvorlesungen statt. Unter dem Titel »Was hat Bildverarbeitung eigentlich mit Mathematik zu tun?« wird zunächst Prof. Dr. Gitta Kutyniok sprechen. Anschließend befasst sich Prof. Dr. Matthias Reitzner mit dem Thema »Kann denn Zufall optimal sein?«. Anlass ist die Neuberufung in die Arbeitsgruppen »Angewandte Analysis« und »Stochastik« Die interessierte Öffentlichkeit ist zu der Veranstaltung um 14 Uhr im Institut für Mathematik, Albrechtstraße 28a, in Raum 69/125 mit anschließendem Empfang herzlich eingeladen.

Prof. Kutyniok, die in die »Arbeitsgruppe Angewandte Analysis« berufen wurde, studierte an der Universität Paderborn Mathematik und Informatik. 1996 schloss sie ihr Studium mit zwei Diplomen ab und verblieb als Wissenschaftliche Assistentin in Paderborn, wo sie 2000 zur Dr. rer. nat. der Mathematik promovierte. 2006 folgte die Habilitation an der Justus-Liebig-Universität in Giessen. Vor Aufnahme ihrer Tätigkeit an der Universität Osnabrück 2008 war sie Heisenberg-Stipendiatin an der Princeton University, Stanford University und Yale University. Prof. Kutyniok zu ihrem Vortrag: »Jeder von uns ist mit Methodiken zur Bildverarbeitung schon einmal in Berührung gekommen; sei es beim Komprimieren von Fotos mittels JPEG oder bei einer Magnetresonanztomographie im Krankenhaus. Doch den wenigsten ist wahrscheinlich bewusst, welche fundamentale Rolle die Mathematik bei der Entwicklung dieser Methodiken spielt. In meinem Vortrag werde ich einige Beispiele hierzu diskutieren und auch meine eigenen Forschungsergebnisse in diesem Bereich vorstellen.«

Prof. Reitzner, der in die »Arbeitsgruppe Stochastik« berufen wurde, studierte Mathematik an der Technischen Universität in Wien. Nach einem Gastaufenthalt an der Universität Freiburg und mehreren Jahren an der Technischen Universität Wien erfolgte 2001 dort die Habilitation in Analysis und Stochastik. Von 2003 bis 2007 war er darüber hinaus Gastprofessor für Versicherungsmathematik an der Universität Salzburg. Seit 2009 ist er nun an der Universität Osnabrück tätig. Anlässlich seiner Berufung beantwortet er die Frage, ob Zufall optimal sein kann: »Im Allgemeinen natürlich nicht! Aber es gibt schon Fälle, in denen dies vorkommen kann. Mathematisch gesehen vor allem dann, wenn ein Problem besonders vielen komplexen Einflüssen unterworfen ist. Oder, wie Mathematiker es ausdrücken würden, wenn es sich um eine hochdimensionale Fragestellung handelt. In der Antrittsvorlesung soll dieser Frage anhand eines Problems aus der stochastischen Geometrie nachgegangen werden.«

Weitere Informationen

Dekan Prof. Dr. Heinz Spindler, Universität Osnabrück,
Fachbereich Mathematik/Informatik,
Abrechstraße 28a, D-49069 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 2566,
heinz.spindler@mathematik.uni-osnabrueck.de