ENGLISCH Navigation und Suche


ENGLISCH Hauptinhalt

ENGLISH TOPCONTENT

Pressemeldung

Nr. 178 / 2010

07. June 2010 : Bologna-Reform: Vorwärts oder rückwärts in die Zukunft - Universität Osnabrück lädt zur Ringvorlesung mit Hochschulratsvorsitzenden Prof. Zeeck

Zur Bologna-Reform, der europaweiten Einführung eines gestuften Studiensystems aus Bachelor und Master, gibt es viel Skepsis, Unzufriedenheit und Kritik. Konsens besteht darin, dass die Reform nachreguliert werden muss. »Dies wird nicht genügen«, so Prof. Dr. Axel Zeeck, Vorsitzender des Hochschulrats der Universität Osnabrück. Am Mittwoch, 16. Juni spricht er um 16 Uhr im Universitätsgebäude an der Kolpingstraße 7 (Raum E01/02) zum Thema »Bologna-Reform: Vorwärts oder rückwärts in die Zukunft«. Alle Universitätsangehörigen, vor allem die Studierenden aber auch die interessierte Öffentlichkeit ist zu dem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Universitäre Bildung: von Humboldt bis Bologna« herzlich eingeladen.

Zur Bologna-Reform, der europaweiten Einführung eines gestuften Studiensystems aus Bachelor und Master, gibt es viel Skepsis, Unzufriedenheit und Kritik. Konsens besteht darin, dass die Reform nachreguliert werden muss. »Dies wird nicht genügen«, so Prof. Dr. Axel Zeeck, Vorsitzender des Hochschulrats der Universität Osnabrück. Am Mittwoch, 16. Juni spricht er um 16 Uhr im Universitätsgebäude an der Kolpingstraße 7 (Raum E01/02) zum Thema »Bologna-Reform: Vorwärts oder rückwärts in die Zukunft«. Alle Universitätsangehörigen, vor allem die Studierenden aber auch die interessierte Öffentlichkeit ist zu dem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung »Universitäre Bildung: von Humboldt bis Bologna« herzlich eingeladen.

Dr. Zeeck ist Professor für Organische Chemie und Biomolekulare Chemie an der Georg-August-Universität Göttingen. Aus seiner Sicht sollte sich die Universität auf ihren Bildungsauftrag besinnen und größtmögliche Freiheit in der Gestaltung von Studium, Lehre und Forschung einfordern. »Es gibt gute Gründe, gerade an dieser Stelle den Einfluss Unbeteiligter, zum Beispiel der Politik, zurückzudrängen und die Verantwortung für das geistige Leben an einer Universität, wozu ich unter anderem auch das Studium rechne, denen zu übertragen, die aktiv daran beteiligt und davon betroffen sind.«

Eine gleichgeschaltete Bildungsmaschinerie, wie sie den Universitäten europaweit von außen angedient werde, schränke die individuelle Entwicklung der Studierenden ein, so der Naturwissenschaftler. »Sie senkt die Motivation der Lehrenden und behindere die auf Kreativität, auf intrinsischer Bildungsbereitschaft und auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende Entwicklung einer modernen Universität.«

Der Vortragende wird seine Position zur Diskussion stellen.

Weitere Informationen

Dr. Utz Lederbogen,
Pressesprecher der Universität Osnabrück,
Neuer Graben / Schloss, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4370; Fax +49 541 969 4570,
utz.lederbogen@uni-osnabrueck.de