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Pressemeldung
Nr. 295 / 2010
21. October 2010 : »Cognition and Poetics« - Interdisziplinäres Symposium mit renommierter internationaler Beteiligung an der Universität Osnabrück
Das Institut für Anglistik und Amerikanistik (IfAA) der Universität Osnabrück richtet vom 21. bis zum 24. Oktober das durch die Fritz Thyssen Stiftung unterstützte Symposium »Cognition and Poetics: Minding Language and Literature« an der Universität Osnabrück aus. Rund 20 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen – unter ihnen Mark Turner, Reuven Tsur und Margaret H. Freeman sowie der Künstler Warren Neidich – sind der Einladung gefolgt.
Das Institut für Anglistik und Amerikanistik (IfAA) der Universität Osnabrück richtet vom 21. bis zum 24. Oktober das durch die Fritz Thyssen Stiftung unterstützte Symposium »Cognition and Poetics: Minding Language and Literature« an der Universität Osnabrück aus. Rund 20 internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den verschiedensten Disziplinen – unter ihnen Mark Turner, Reuven Tsur und Margaret H. Freeman sowie der Künstler Warren Neidich – sind der Einladung gefolgt.
Nach dem großen Erfolg der öffentlichen Vorlesungsreihe »Cognitive Poetics Lecture Series« in den vergangenen zwei Semestern bietet das Symposium nun eine geeignete Plattform, die wissenschaftliche Annäherung einander traditionell entgegengesetzter Disziplinen weiter voran zu treiben. »Wir freuen uns, dass es uns geglückt ist, ausgewiesene Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Kognitiven Poetik an einen Tisch zu holen«, so Institutsleiter Prof. Dr. Alexander Bergs. »Osnabrück wird somit zum aktiven Schauplatz einer außerordentlich spannenden und vielversprechenden wissenschaftlichen Entwicklung«, so Bergs weiter.
Innovativ und interaktiv soll es zugehen, so der Wunsch der Organisatoren. Im Zentrum steht die Diskussion um eine engere Verknüpfung von Sprach- und Literaturwissenschaft im Sinne einer Neuorientierung der Geisteswissenschaften im Zuge des »cognitive turns«. So soll den Teilnehmern aus den Bereichen der Sprach- und Literaturwissenschaft, Neurobiologie, Philosophie und Kognitionswissenschaft neben klassischen Vorträgen vor allem durch Workshops und offene Foren Raum zur gemeinsamen Diskussion und Reflexion gelassen werden. »Bei der Auswahl der Gäste war es uns wichtig, sowohl etablierte Kollegen und Kolleginnen einzuladen, als auch junge Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt mit einzubeziehen«, so Prof. Dr. Peter Schneck, Mitausrichter der Tagung.
Die kognitive Poetik beschäftigt sich im Kern mit den Grundkategorien menschlichen Verstehens, der Wahrnehmung und sprachlichen Kompetenz. Unter anderem geht es darum wie sich menschliches Verstehen erfassen, beschreiben, erklären lässt oder, welche Grundprinzipien der interindividuellen Wahrnehmung literarischer und ästhetischer Effekte zugrunde liegen. Diese und weitere Fragen sollen Thema des Symposiums sein, so Schneck.
Weitere Informationen
Imke Pinnow, M.A., Universität Osnabrück
Institut für Anglistik und Amerikanistik (IfAA)
Neuer Graben 40, D-49069 Osnabrück
ipinnow@uni-osnabrueck.de
