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Pressemeldung

Nr. 117 / 2009

07. April 2009 : Das magnetische Universum - Universität Osnabrück: Fachbereich Physik lädt zu Vortrag

Die Kompassnadel orientiert sich am Erdmagnetfeld. Auch die Sonne ist ein Magnet – die Änderungen ihres Magnetfeldes zeigen sich in den Sonnenflecken und im Solarzyklus. Und Sonnenflecken können auf das Erdmagnetfeld wirken, zumindest in hohen Breiten deutlich sichtbar als Polarlichter. Ein allgemeinverständlicher Vortrag in der erfolgreichen Reihe »Wir erklären die Nobelpreise« an der Universität Osnabrück führt in die Thematik ein. Die Physikerin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode spricht am Donnerstag, 16. April.

Die Kompassnadel orientiert sich am Erdmagnetfeld. Auch die Sonne ist ein Magnet – die Änderungen ihres Magnetfeldes zeigen sich in den Sonnenflecken und im Solarzyklus. Und Sonnenflecken können auf das Erdmagnetfeld wirken, zumindest in hohen Breiten deutlich sichtbar als Polarlichter. Hannes Alfven erhielt 1970 den Nobelpreis für Physik für die formale Beschreibung dieser Prozesse und ihre Anwendung nicht nur auf das Sonnensystem und das Universum sondern ebenso in der Plasmaphysik. Ein allgemeinverständlicher Vortrag in der erfolgreichen Reihe »Wir erklären die Nobelpreise« an der Universität Osnabrück führt in die Thematik ein. Die Physikerin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode spricht am Donnerstag, 16. April, um 20 Uhr im Fachbereich Physik, Barbarastraße 7, Raum 32/102 (großer Hörsaal). Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich willkommen.

Kallenrode studierte Physik in Kiel, wo sie auch promovierte und ihre Habilitation verfasste; dazwischen lagen Forschungsaufenthalte in Berkeley und New Hampshire. Von 1996 bis 2000 war sie an der Universität Lüneburg tätig, seit 2000 ist sie Professorin für Numerische Physik an der Universität Osnabrück. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Weltraumforschung, insbesondere Solar-Terrestrische Beziehungen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Sebastian Schlücker, Universität Osnabrück,
Fachbereich Physik,
Barbarastraße 7, 49076 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 3592,
sebastian.schluecker@uni-osnabrueck.de