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Pressemeldung
Nr. 55 / 2011
04. February 2011 : Der kleine Mann im antiken Rom und die große Republik - Historiker Prof. Jehne hält Gastvortrag an der Universität Osnabrück
Wie sah die römische Volksversammlung zur Zeit der späten Republik aus? Welchen demokratischen Wert hatte sie? War sie dem Volk wirklich zugänglich oder blieb sie diesem verwehrt? Diesen Fragen wird sich der renommierte Historiker Prof. Dr. Martin Jehne (TU Dresden) in seinem Gastvortrag »Scaptius oder der kleine Mann in der großen Politik« am Mittwoch, 9. Februar, an der Universität Osnabrück widmen. Die Veranstaltung des Fachgebietes Alte Geschichte beginnt um 19 Uhr im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.
Wie sah die römische Volksversammlung zur Zeit der späten Republik aus? Welchen demokratischen Wert hatte sie? War sie dem Volk wirklich zugänglich oder blieb sie diesem verwehrt? Diesen Fragen wird sich der renommierte Historiker Prof. Dr. Martin Jehne (TU Dresden) in seinem Gastvortrag »Scaptius oder der kleine Mann in der großen Politik« am Mittwoch, 9. Februar, an der Universität Osnabrück widmen. Die Veranstaltung des Fachgebietes Alte Geschichte beginnt um 19 Uhr im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.
Jehne, ein ausgewiesener Spezialist für die Politik der späten Republik und Caesar-Biograf, wird die Methoden und Praktiken der römischen Volksversammlungen behandeln. Diese waren keine demokratische Institution, sondern wurden von einer kleinen politischen Führungsschicht kontrolliert und für ihre Zwecke instrumentalisiert. Jehne widmet sich in seinem Vortrag dem Fall des einfachen Plebejers Scaptius, der sich das Recht erkämpfte, in der Volksversammlung zu sprechen. Damit bietet er ein Lehrstück für die immer aktuelle Frage nach den Handlungsspielräumen der Macht.
Weitere Informationen
Dr. Ralph Häussler, Universität Osnabrück,
Historisches Seminar,
Schlossstrasse 8, 49069 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 4389,
ralph.haeussler@uni-osnabrueck.de
