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Pressemeldung

Nr. 393 / 2011

21. November 2011 : Ein Kontinent in Bewegung - Uni Osnabrück lädt ein zu Vortragsreihe über Migration in und aus Afrika

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück setzt in diesem Wintersemester die erfolgreiche Vortragsreihe zu »Migrationen in und aus Afrika« fort. Den Anfang des zweiten Teils der Vortragsreihe macht die Ethnologin Dr. Cordula Weißköppel vom Institut für Kulturforschung an der Universität Bremen am Donnerstag, 24. November, in Raum 02/E04 (Seminarstraße 19a/b).

Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück setzt in diesem Wintersemester die erfolgreiche Vortragsreihe zu »Migrationen in und aus Afrika« fort. Den Anfang des zweiten Teils der Vortragsreihe macht die Ethnologin Dr. Cordula Weißköppel vom Institut für Kulturforschung an der Universität Bremen am Donnerstag, 24. November, in Raum 02/E04 (Seminarstraße 19a/b). Ihr Vortrag trägt den Titel »From Translocal to Transnational Strategies of Migration. Anthropological Insights from the Sudanese Diaspora in Germany«. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Die internationalen Medien verkünden seit Langem einen bevorstehenden »Sturm auf die Festung Europa«. Insbesondere die symbolträchtigen Bilder überfüllter oder gekenterter Boote mit afrikanischen Migranten vor Lampedusa, dem spanischen Festland oder den Kanaren sind Teil eines großen migrationspolitischen Narrativs, das vor dem Hintergrund des europäischen »Migrationsmanagements« auch kritisch zu betrachten ist. Gleiches gilt für die seit einigen Jahren von Wissenschaft und Politik gleichermaßen eifrig geführte Rede von »Migration und Entwicklung«. Afrikanische Migranten stehen im europäischen Diskurs geradezu sinnbildlich für die 'Herausforderungen' im »Zeitalter der Migration«. Die hohe Relevanz, die diesem Thema in der Öffentlichkeit beigemessen wird, ist für das IMIS Anlass, einen differenzierten Blick auf afrikanische Migrationen zu richten.

Nicht erst seit den großen politischen Umwälzungen in diesem Jahr ist Afrika ein bewegter Kontinent sowie ein Kontinent in Bewegung. Migrationserfahrungen prägen das Leben großer Bevölkerungsteile. Interkontinentale Wanderungen, zum Beispiel nach Europa, spielen dabei eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Der überwiegende Teil des Wanderungsgeschehens – sei es Arbeitsmigration oder Flüchtlingswanderung – findet als Binnenwanderung oder internationale Migration innerhalb Afrikas statt. Deshalb stehen verschiedene Formen von Migrationen in und aus Afrika im Zentrum der diesjährigen Gastvortragsreihe am IMIS. Profilierte deutsche und internationale Wissenschaftler betrachten Diskurse, Ursachen, Bedingungen und Folgen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven. Das vielfältige Programm ist unter www.imis.uni-osnabrueck.de abrufbar; es richtet sich ausdrücklich auch an das interessierte außeruniversitäre Publikum.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Pott, Universität Osnabrück
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Neuer Graben 19/21, 49069 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 4384, Fax +49 541 969 4380
imis@uni-osnabrueck.de