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Pressemeldung

Nr. 51 / 2009

04. February 2009 : Ertragreich für Forschung und Lehre - Uni Osnabrück: Internationale Tagung des Instituts für Geographie war ein voller Erfolg

Was haben der geopolitische »Kampf der Kulturen« (Huntington), das allgegenwärtige Standortmarketing sowie die aktuellen Migrationsprozesse gemeinsam? Mit dieser Frage befasste sich eine vor Kurzem an der Universität Osnabrück durchgeführte internationale Tagung. Die Veranstaltung mit dem Titel »Geographien nach dem Cultural Turn« fand eine überwältigende Resonanz. Mit knapp 200 Experten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland war dies die bisher größte Fachtagung zur Neuen Kulturgeographie im deutschsprachigen Raum. Der Osnabrücker Sozialgeograph Prof. Dr. Andreas Pott und seine beiden Institutskollegen Dr. Carsten Felgentreff und Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessorin Dr. Anke Strüver zeigen sich als Tagungsleiter insbesondere von der wissenschaftlichen Qualität der 35 Vorträge und Podiumsdiskussionen beeindruckt.

Was haben der geopolitische »Kampf der Kulturen« (Huntington), das allgegenwärtige Standortmarketing sowie die aktuellen Migrationsprozesse gemeinsam? Mit dieser Frage befasste sich eine vor Kurzem an der Universität Osnabrück durchgeführte internationale Tagung. Die Veranstaltung mit dem Titel »Geographien nach dem Cultural Turn« fand eine überwältigende Resonanz. Mit knapp 200 Experten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland war dies die bisher größte Fachtagung zur Neuen Kulturgeographie im deutschsprachigen Raum. Der Osnabrücker Sozialgeograph Prof. Dr. Andreas Pott und seine beiden Institutskollegen Dr. Carsten Felgentreff und Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessorin Dr. Anke Strüver zeigen sich als Tagungsleiter insbesondere von der wissenschaftlichen Qualität der 35 Vorträge und Podiumsdiskussionen beeindruckt.

Unter dem Einfluss der anglo-amerikanischen »New Cultural Geography« hat sich in den letzten 15 Jahren die wissenschaftliche Untersuchung des Verhältnisses von Gesellschaft, Kultur und Raum stark verändert. »Dies ist nicht nur für die Geographie, sondern für die gesamten raumbezogenen Sozial- und Kulturwissenschaften folgenreich«, so Pott. Die internationale Tagung bot daher die Gelegenheit, eine »Zwischenbilanz zu ziehen und Ausblicke in die Zukunft dieses interdisziplinären Forschungsfeldes zu wagen«.

Pott freute vor allem die gelungene Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit. Dies gebe der in Frage stehenden Untersuchung kultureller Geographien neue Impulse: »Der Plan, ausgewählte aktuelle Forschungsfragen gemeinsam mit den führenden Fachvertretern aus Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Deutschland zu diskutieren, ist hervorragend aufgegangen.« Dies sei für die Weiterentwicklung dieses interdisziplinären Forschungszusammenhangs sehr wichtig: So ist sich Pott sicher, dass aus der Tagung neben den geplanten Publikationen auch neue internationale Forschungsprojekte resultieren werden.

»Ohne die Unterstützung des engagierten Tagungsteams wäre dieser Erfolg so nicht möglich gewesen. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, dass das Osnabrücker Institut für Geographie überregional und international als forschungsstarke Einrichtung wahrgenommen wird«, so der Wissenschaftler. Eine schriftliche Zusammenfassung der wichtigsten Tagungsergebnisse ist demnächst unter www.geographie.uni-osnabrueck.de abrufbar.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Pott, Universität Osnabrück,
Institut für Geographie,
Seminarstraße 19 a/b, D-49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 4890,
andreas.pott@uni-osnabrueck.de
www.geographie.uni-osnabrueck.de