ENGLISCH Navigation und Suche


ENGLISCH Hauptinhalt

ENGLISH TOPCONTENT

Pressemeldung

Nr. 5 / 2013

28. June 2013 : Europa im Mittelpunkt: Dreiwöchiger Workshop mit Schülerinnen und Schülern

Was steckt überhaupt hinter dem Begriff Europa? Und wie soll sich die weitere europäische Integration in den nächsten Jahren gestalten? Mit diesen und ähnlichen Fragen setzten sich 65 Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 und 8 von neun Gymnasien aus Stadt und Landkreis Osnabrück vor Kurzem auseinander.

Am Mittwoch, 16. Januar, lädt das Interdisziplinäre Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) zu einem Vortrag in der Reihe «350 Jahre Regierungsantritt Ernst August I., Episcopus Osnabrugensis«. Unter dem Titel »SALVE DUX ERNESTE AUGUSTE – ein wiederentdecktes Begrüßungskonzert im Spiegel fürstbischöflicher Musikkultur« spricht der Musikwissenschaftler apl. Prof. Dr. Stefan Hanheide von der Universität Osnabrück um 18.15 Uhr im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16/Kamp. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Nachdem die IKFN-Vortragsreihe vom evangelischen Theologen Prof. Dr. Martin Jung mit einer kirchengeschichtlichen Betrachtung der Regierungszeit des Osnabrücker Fürstbischofs Ernst August I. unter regem öffentlichen Interesse eröffnet worden ist, wird die Reihe nun fortgesetzt. Hanheide wird den Osnabrücker Fürstbischof aus einem musikgeschichtlichen Blickwinkel betrachten. Konkret geht es um ein Konzert für Ernst August I., das anlässlich des Regierungsantritts des Welfen im Jahr 1662 komponiert worden ist.

Im Zentrum des Vortrags steht die wiederentdeckte Begrüßungskomposition des Osnabrücker Marienkantors Henricus von Schapen zum Dienstantritt Ernst Augusts I. mit dem Titel »Aria jubilans«. Die Ausführungen gelten der textlichen Aussage, der musikalischen Gestalt, dem Weg von der Handschrift zum Partitursatz und den Aufführungsgegebenheiten. Das 29-stimmige, zehnminütige Werk wird im Rahmen des Vortrags vollständig zu hören sein. Anhand der Frage, wie der Kurfürst auf das Werk reagiert hätte, wird sein musikalischer Horizont im Rahmen der Musikkultur seiner Zeit skizziert.

Als weitere Vortragende ist am Dienstag, 22. Januar, um 18.15 Uhr Prof. Dr. Eva-Bettina Krems (Münster) zu Gast in Osnabrück, die zum Thema »so kann es nicht andes seyn, als dass er sisch sehr prächtig aufführen muß: Ernst August I. als barocker Mäzen und Bauherr« sprechen wird.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Wolfgang Adam, Universität Osnabrück
Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN)
Seminarstraße 19ab, 49069 Osnabrück
Tel: +49 541 969 4457
wadam@uni-osnabrueck.de