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Pressemeldung
Nr. 33 / 2009
22. January 2009 : Forschungen für einen Quantencomputer - Uni Osnabrück: Forschungsprojekt im Fachbereich Physik
Die Volkswagen-Stiftung unterstützt ein Forschungsprojekt der Physikerin Dr. Angelika Kühnle von der Universität Osnabrück mit 127.000 Euro. An der Arbeit beteiligt sind neben der Projektleiterin Kühnle auch Prof. Dr. Michael Reichling von der Universität Osnabrück sowie Dr. Wolfgang Harneit von der Freien Universität Berlin. Das Forschungsprojekt soll die Grundlagen für einen in weiten Bereichen skalierbaren Quantencomputer schaffen.
Die Volkswagen-Stiftung unterstützt ein Forschungsprojekt der Physikerin Dr. Angelika Kühnle von der Universität Osnabrück mit 127.000 Euro. An der Arbeit beteiligt sind neben der Projektleiterin Kühnle auch Prof. Dr. Michael Reichling von der Universität Osnabrück sowie Dr. Wolfgang Harneit von der Freien Universität Berlin. Das Forschungsprojekt soll die Grundlagen für einen in weiten Bereichen skalierbaren Quantencomputer schaffen.
Bereits seit einigen Jahren entwickeln Wissenschaftler im Bereich der Nanotechnologie neue Materialien im Miniaturmaßstab. Nun sollen die einzelnen Komponenten zur Anwendung gebracht werden. Die Volkswagen-Stiftung unterstützt in diesem Rahmen deutschlandweit sieben Forschungsprojekte mit insgesamt vier Millionen Euro. An den geförderten Projekten sind neben Physikern auch Chemiker, Biologen und Ingenieurwissenschaftler beschäftigt.
In der ersten dreijährigen Antragsperiode des Forschungsprojekts wird angestrebt, die Grundlagen für einen molekülbasierten Quantencomputer zu untersuchen. In diesem Projekt soll überprüft werden, inwieweit molekulare »Fußbälle« aus Kohlenstoff (sogenannte Fullerene) zur Speicherung der Quanteninformation geeignet sind und wie Rechenschritte ausgeführt werden können. In den drei folgenden Jahren soll dann ein Demonstrationssystem für den Quantencomputer entwickelt werden. »Der Einsatz von Molekülen in funktionalen Bauteilen ist eine äußerst viel versprechende Strategie zu Herstellung von maßgeschneiderten Materialien mit besonderen Eigenschaften – jetzt wollen wir testen, ob Moleküle auch zählen können«, so Kühnle zur Bedeutung ihrer Forschungen.
Dr. Angelika Kühnle ist seit Juli 2005 Leiterin einer Emmy Noether-Forschergruppe an der Universität Osnabrück. Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit ist die Untersuchung der Selbstorganisation von Molekülen auf nicht leitenden Oberflächen.
Weitere Informationen
Dr. Angelika Kühnle, Universität Osnabrück,
Fachbereich Physik,
Barbarastraße 7, 49076 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 2642,
akuehnle@uni-osnabrueck.de
