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Pressemeldung

Nr. 59 / 2012

09. March 2012 : Frauen im Umfeld der Macht - Internationale Konferenz an der Universität Osnabrück beleuchtet Strategien und Netzwerke von Herrscherfrauen in der Antike

Frauen im Umfeld der MachtInternationale Konferenz an der Universität Osnabrück beleuchtet Strategien und Netzwerke von Herrscherfrauen in der AntikeIm Altertum setzten auch Frauen im Umfeld der Macht eine demonstrative Großzügigkeit zur Verbesserung ihrer Position ein. Während die sogenannte »Matronage« im antiken literarischen Diskurs häufig negativ bewertet wurde, steht der archäologische Befund einer solchen Wahrnehmung diametral entgegen. Ziel der internationalen Tagung »Matronage« vom 22. bis 24. März an der Universität Osnabrück ist es, weibliche Handlungsspielräume in der Antike zu präzisieren und das Verständnis des Geschlechterverhältnisses im Raum der Macht zu schärfen. Weitere Information zu der Konferenz: http://www.matronage2012.uni-osnabrueck.de/.

Im Altertum setzten auch Frauen im Umfeld der Macht eine demonstrative Großzügigkeit zur Verbesserung ihrer Position ein. Während die sogenannte »Matronage« im antiken literarischen Diskurs häufig negativ bewertet wurde, steht der archäologische Befund einer solchen Wahrnehmung diametral entgegen. Ziel der internationalen Tagung »Matronage« vom 22. bis 24. März an der Universität Osnabrück ist es, weibliche Handlungsspielräume in der Antike zu präzisieren und das Verständnis des Geschlechterverhältnisses im Raum der Macht zu schärfen. Weitere Information zu der Konferenz: www.matronage2012.uni-osnabrueck.de .

Der Kongress, an dem Wissenschafterinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachdisziplinen teilnehmen, untersucht in historischer Langzeitperspektive – von den altorientalischen Hochkulturen bis ins frühe europäische Mittelalter – Handlungsstrategien und soziale Netzwerke von Herrscherfrauen, so die Tagungsleiterin Prof. Dr. Christiane Kunst vom Historischen Seminar der Universität Osnabrück. »Herrscherfrauen eignen sich als Untersuchungsgegenstand besonders gut, weil hier die Quellen reicher fließen und somit für eine Person mehrere Aktionen und auch deren öffentliche Bewertung belegbar sind, wogegen für Frauen anderer sozialer Gruppen im Vergleich stärker Einzelbelege vorliegen.«

Weitere Informationen

Prof. Dr. Christiane Kunst, Universität Osnabrück,
Historisches Seminar,
Schloßstraße 8, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4388,
christiane.kunst@uni-osnabrueck.de