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Pressemeldung

Nr. 127 / 2010

06. May 2010 : Frieden im Spannungsfeld zwischen Utopie und Realität - Vortragsabend mit der Jerusalemer Gastprofessorin Dr. Goodman-Thau im Osnabrücker Rathaus

Die Universität Osnabrück startet in diesem Sommersemester ein zunächst auf vier Jahre angelegtes Programm »Gastprofessur Frieden und globale Gerechtigkeit«, das an die Friedenstradition der Stadt Osnabrück anknüpft. Erste Gastdozentin ist Dr. Dr. h.c. Eveline Goodman-Thau, Professorin für jüdische Religions- und Geistesgeschichte (Jerusalem). Auf Einladung der Universität und Stadt Osnabrück sowie der Osnabrücker Friedensgespräche spricht sie am Dienstag, 11. Mai, im Osnabrücker Rathaus zum Thema: »Bund und Bündnis - Frieden im Spannungsfeld zwischen Utopie und Realität«. Die deutschsprachige Vortragsveranstaltung beginnt um 19 Uhr. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Die Universität Osnabrück startet in diesem Sommersemester ein zunächst auf vier Jahre angelegtes Programm »Gastprofessur Frieden und globale Gerechtigkeit«, das an die Friedenstradition der Stadt Osnabrück anknüpft. Erste Gastdozentin ist Dr. Dr. h.c. Eveline Goodman-Thau, Professorin für jüdische Religions- und Geistesgeschichte (Jerusalem). Auf Einladung der Universität und Stadt Osnabrück sowie der Osnabrücker Friedensgespräche spricht sie am Dienstag, 11. Mai, im Osnabrücker Rathaus zum Thema: »Bund und Bündnis - Frieden im Spannungsfeld zwischen Utopie und Realität«. Die deutschsprachige Vortragsveranstaltung beginnt um 19 Uhr. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Prof. Goodman-Thau, engagiert sich wissenschaftlich und praktisch seit vielen Jahren im interreligiösen Dialog und in der Versöhnungsarbeit zwischen Juden, Christen und Muslimen. Geboren 1934 in Wien, floh sie fünf Jahre später mit Eltern, Geschwistern und Großeltern nach Holland, wodurch sie die Shoa überlebte und 1945 niederländische Staatsbürgerin wurde. Sie legte ihr Studium der Englischen Literatur, Philosophie und Judaistik an den Universitäten Amsterdam und Jerusalem ab, arbeitete fortan schwerpunktmäßig in den Bereichen feministisch religiöser Bildungs- und Kulturarbeit sowie Jüdischer Studien mit den Schwerpunkten Bildung, jüdische Geschichte, Bibel, Midrasch und Gesetzesverkündigung. 1993 wurde sie an der Universität Kassel promoviert.

Goodman-Thau übernahm zahlreiche Gastdozenturen, unter anderem in Tübingen, Heidelberg, Berlin und Oldenburg. 2000 habilitierte sie sich im Bereich Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte an der Universität Kassel. Im gleichen Jahr erfolgte in Jerusalem ihre Ordination zur orthodoxen Rabbinerin. Gegenwärtig ist sie auch Gründungsdirektorin der Hebraic Graduate School of Europe, die auf ihre Initiative und mit Unterstützung des Deutschen Bundestages in Berlin eingerichtet werden soll.

Oberbürgermeister Boris Pistorius wird ein Grußwort sprechen. Wissenschaftlicher Koordinator der »Gastprofessur Frieden und globale Gerechtigkeit« ist der evangelische Theologe Prof. Dr. Arnulf von Scheliha.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Arnulf von Scheliha, Universität Osnabrück,
Wissenschaftlicher Koordinator »Gastprofessur Frieden und globale Gerechtigkeit«,
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften,
Kolpingstraße 7, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4336, Fax: +49 541 969 4772,
arnulf.von.scheliha@uni-osnabrueck.de