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Pressemeldung

Nr. 276 / 2008

23. October 2008 : »Frühe Neuzeit-Forschung in Niedersachsen« - Uni Osnabrück: Vortragsreihe zu aktuellen Forschungen an niedersächsischen Universitäten, Bibliotheken und Archiven

Im Wintersemester 2008/2009 findet eine neue Vorlesungsreihe des Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Universität Osnabrück statt. Sie bietet einen Überblick zu aktuellen Forschungen zur Frühen Neuzeit an niedersächsischen Universitäten und außeruniversitären Institutionen. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Stiftung Niedersachsen durchgeführt, die das Projekt auch fördert. Den ersten Vortrag am Mittwoch, 29. Oktober, hält der Direktor der international renommierten Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glinzer, über »Geschichte und Vorgeschichte – Positionsbestimmung der Frühneuzeit-Forschung«. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16/Kamp, statt.

Im Wintersemester 2008/2009 findet eine neue Vorlesungsreihe des Interdisziplinären Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) der Universität Osnabrück statt. Sie bietet einen Überblick zu aktuellen Forschungen zur Frühen Neuzeit an niedersächsischen Universitäten und außeruniversitären Institutionen. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit der Stiftung Niedersachsen durchgeführt, die das Projekt auch fördert. Den ersten Vortrag am Mittwoch, 29. Oktober, hält der Direktor der international renommierten Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glinzer, über »Geschichte und Vorgeschichte – Positionsbestimmung der Frühneuzeit-Forschung«. Die Veranstaltung findet um 18 Uhr im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek, Alte Münze 16/Kamp, statt.

Die Epoche der Frühen Neuzeit (1500–1800), die den Fokus der interdisziplinären Vorlesungsreihe bildet, war eine Zeit tief greifender Veränderungen: Ereignisse wie die Reformation, die Medienrevolution des Buchdrucks oder die Entdeckung Amerikas führten zu einer Veränderung vieler Lebens- und Wissensbereiche. »Im Laufe der Zeit wurden dabei gesellschaftliche Probleme sichtbar, die bis heute aktuell sind, so dass man die Epoche mit gutem Grund einmal als ‚Musterbuch der Moderne’ bezeichnet hat«, erläutert Prof. Dr. Wolfgang Adam vom IKFN. Die Entwicklungen, die hier begonnen hatten, mündeten schließlich in umwälzende Ereignisse wie die Französische Revolution und Prozesse wie etwa die beginnende Industrialisierung, in denen die europäische Welt dauerhaft ein neues Gesicht erhielt.

»Im Dialog verschiedener Disziplinen wird durch die Vortragsreihe ein aktuelles Profil der Epoche entstehen«, so Adam. An dem interdisziplinären Gedankenaustausch beteiligen sich Vertreter der Bibliothekswissenschaft, der Theologie, Geschichte, Kunstgeschichte und Philologie der Universitäten Göttingen und Oldenburg, sowie der Bibliotheken in Wolfenbüttel, Emden und Hannover.

Am Mittwoch, 12. November, spricht Prof. Dr. Carsten-Peter Warncke zum Thema »Zur Soziologie der Ästhetik in der Frühen Neuzeit«. Weitere Referenten sind Prof. Dr. Thomas Heye (Universität Göttingen), Dr. Gerd van den Heuvel (Niedersächsische Landesbibliothek Leibnitz Archiv Hannover), Dr. Walter Schulz (Johannes a lasco Bibliothek Emden), Prof. Dr. Manfred Jakubowski-Tiessen (Universität Göttingen), Prof. Dr. Andrea Strübind (Universität Oldenburg).

Das gesamte Programm der Vortragsreihe: www.ikfn.uos.de/pages/vortraege.html

Weitere Informationen

Prof. Dr. Wolfgang Adam, Universität Osnabrück,
Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit,
Neuer Graben 19/21, D–49074 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 4457, Fax: +49 541 969 4405,
wadam@uni-osnabrueck.de
www.ikfn.uos.de/pages/vortraege.html