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Pressemeldung
Nr. 88 / 2009
11. March 2009 : »Hervorragender Ruf« - Forschungsergebnisse der Uni Osnabrück im Europäischen Parlament vorgestellt
Dr. Christoph Busch, Akademischer Rat am European Legal Studies Institute (ELSI) der Universität Osnabrück, hat vor Kurzem an einer Expertenanhörung zum Verbraucherrecht im Europäischen Parlament teilgenommen und dort Forschungsergebnisse aus Osnabrück vorgestellt. An dem Hearing, das in einer gemeinsamen Sitzung des Binnenmarkt- und des Rechtsausschusses stattfand, nahmen neben Vertretern von Wirtschafts- und Verbraucherverbänden auch Wissenschaftler der Universitäten Amsterdam und Lyon teil. »Unsere Teilnahme ist für uns ein Zeichen, dass das ELSI in der europäischen Forschungslandschaft einen hervorragenden Ruf genießt«, so der Direktor am ELSI, Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke.
Dr. Christoph Busch, Akademischer Rat am European Legal Studies Institute (ELSI) der Universität Osnabrück, hat vor Kurzem an einer Expertenanhörung zum Verbraucherrecht im Europäischen Parlament teilgenommen und dort Forschungsergebnisse aus Osnabrück vorgestellt. An dem Hearing, das in einer gemeinsamen Sitzung des Binnenmarkt- und des Rechtsausschusses stattfand, nahmen neben Vertretern von Wirtschafts- und Verbraucherverbänden auch Wissenschaftler der Universitäten Amsterdam und Lyon teil. »Unsere Teilnahme ist für uns ein Zeichen, dass das ELSI in der europäischen Forschungslandschaft einen hervorragenden Ruf genießt«, so der Direktor am ELSI, Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke.
Im Rahmen der Anhörung nahm Busch Stellung zu einem aktuellen Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission, durch den das Verbraucherrecht der EU-Mitgliedstaaten stärker als bisher vereinheitlicht werden soll. Die EU-Kommission beabsichtigt, unter anderem einheitliche Regeln für den Einkauf im Internet und für Haustürgeschäfte zu schaffen. Vor den Parlamentariern wies der Rechtswissenschaftler darauf hin, wie sehr die von der Kommission geplante Regelung sorgfältig mit dem allgemeinen Vertragsrecht der Mitgliedstaaten abgestimmt werden müsse, da andernfalls die Gefahr von Rechtsunsicherheit drohe. Zudem unterstrich er, dass bei der erforderlichen Feinabstimmung die Ergebnisse eines in Osnabrück koordinierten Forschungsprojekts zur Untersuchung von Gemeinsamkeiten der europäischen Privatrechtsordnungen genutzt werden können. Im Rahmen dieses Großprojektes entsteht ein Entwurf für einen sogenannten »Gemeinsamen Referenzrahmen« zum Europäischen Vertragsrecht, der künftig zu einer Verbesserung der Rechtsetzung auf europäischer Ebene beitragen soll.
Weitere Informationen
Dr. Christoph Busch, Maître en Droit, Universität Osnabrück,
European Legal Studies Institute,
Süsterstraße 28, 49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 6098,
christoph.busch@uni-osnabrueck.de
