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Pressemeldung

Nr. 35 / 2009

22. January 2009 : Kochen als Kunstgattung - Kunsthistorisches Institut der Universität Osnabrück lädt zu einem Vortrag sowie einem öffentlichen Gastmahl mit Dieter Froelich ins Schloss

»Kochen ist Kunst, die inszenierte Speisegesellschaft eine Plastik, die Speise ein Bild«, sagt der Plastiker und Begründer der »Restauration a.a.O.« Dieter Froelich und installiert seine mobile Küche in der Universität Osnabrück. Am Donnerstag, 5. Februar (19 Uhr, Schloss, Raum 215A) wird er Studierenden und der Öffentlichkeit profunde Einblicke in Theorie und Geschichte des Kochens als Kunstgattung geben. Vom 6. bis 15. Februar erforschen dann Studierende in einem Workshop die künstlerisch-kulinarische Praxis, dessen Ergebnisse als ansprechende Menüfolge in einem öffentlichen Gastmahl am Sonntag, 15. Februar (19 Uhr, Schlossaula) serviert und gekostet werden können. Veranstalter ist das Kunsthistorische Institut der Universität Osnabrück.

»Kochen ist Kunst, die inszenierte Speisegesellschaft eine Plastik, die Speise ein Bild«, sagt der Plastiker und Begründer der »Restauration a.a.O.« Dieter Froelich und installiert seine mobile Küche in der Universität Osnabrück. Am Donnerstag, 5. Februar (19 Uhr, Schloss, Raum 215A) wird er Studierenden und der Öffentlichkeit profunde Einblicke in Theorie und Geschichte des Kochens als Kunstgattung geben. Vom 6. bis 15. Februar erforschen dann Studierende in einem Workshop die künstlerisch-kulinarische Praxis, dessen Ergebnisse als ansprechende Menüfolge in einem öffentlichen Gastmahl am Sonntag, 15. Februar (19 Uhr, Schlossaula) serviert und gekostet werden können. Veranstalter ist das Kunsthistorische Institut der Universität Osnabrück.

»Restauration bedeutet auch Wiederherstellung. In diesem Sinne sind unter anderem Speisen zu erwarten, die in unserer Küche vorhanden waren, aber mittlerweile fast vergessen sind«, erläutert Prof. Dr. Helen Koriath. Dabei geht es aber nicht um ein nostalgisches Erinnern, sondern um das Erforschen von Archetypen unserer Speisen sowie von universellen Prinzipien des Kochens.

Das Kochen als Kunstgattung wird im Kontext des kunsthistorischen Seminars »Grenzgänge/An der Peripherie der Kunst« thematisiert. Prof. Koriath: »Es ist als Beispiel künstlerischer Positionen jenseits etablierter Gattungsgrenzen zu sehen, die sich hartnäckig dem kunstwissenschaftlichen Zugriff entziehen, der im Wesentlichen auf das Bild in seiner Erscheinungsvielfalt ausgerichtet ist.«

Dieter Froelich ist ein Hauptvertreter der puristischen kulinarischen Praxis. Er studierte Malerei und Plastik und bekam gleichzeitig wichtige Anregungen in den Kochseminaren von Peter Kubelka an der Frankfurter Städelschule. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, stellt seine Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen aus und lehrt seit 1999 Plastik und Kochen als Kunstgattung an deutschen und europäischen Hochschulen.

Wer an dem öffentlichen Gastmahl am 15. Februar in der Aula des Osnabrücker Schlosses zum Thema »Topografie der Gemengsel und Gehäcksel und einem Exkurs zu den Suppen«, teilnehmen möchte, ist nach Voranmeldung herzlich um 19 Uhr dazu eingeladen. Den Gast erwartet ein mehrgängiges Menü. Über die zubereiteten Speisen, ihre Herkunft und ihre Geschichte, informiert jeden Esser ein kurzer einführender Vortrag und ein handgefertigtes Heft, das mitgenommen werden darf. Aufgrund beschränkter Platzkapazität ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich beim Kunsthistorischen Institut der Universität Osnabrück, Tel. 0541-969-4595, E-Mail: alombard@uni-osnabrueck.de (Frau Lombardi). Der Kostenbeitrag beträgt 25 Euro (Studierende: 12 Euro).

Weitere Informationen

Prof. Dr. Helen Koriath, Universität Osnabrück,
Kunsthistorisches Institut,
Katharinenstraße 5, 49069 Osnabrück,
Tel: +49 541 969 4595, Fax: +49 541 14595
helen.koriath@uni-osnabrueck.de