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Pressemeldung

Nr. 289 / 2009

14. September 2009 : Mensch und Umwelt in vorindustrieller Zeit - Auftaktveranstaltung des Kooperationsprojektes am 15. September im Museumsdorf Cloppenburg - 540.000 Euro Fördermittel

Umweltthemen stehen hoch im Kurs. Doch war das schon immer so? Das Verhältnis von Mensch und Umwelt in der vorindustriellen Zeit ist das Thema eines Verbundprojekts der Universitäten Osnabrück und Oldenburg und des Niedersächsischen Freilichtmuseums, Museumsdorf Cloppenburg. Auch zwei Schulen sind beteiligt. Das Projekt wird durch die VolkswagenStiftung mit 540.000 Euro in den nächsten drei Jahren gefördert. Die Auftaktveranstaltung unter dem Motto »Die Natur ist überall bei uns - Mensch und Natur in der vormodernen Lebenswelt« findet am Dienstag, 15. September um 16 Uhr im Garten des Hauses Arkenstede im Museumsdorf Cloppenburg statt.

Im Zentrum des Verbundprojektes, dessen Alleinstellungsmerkmal in der Kooperation der drei Institutionen Universität, Museum und Schule liegt, steht das gemeinsame Forschen, Lehren, Lernen, Dokumentieren und Vermitteln. Verbindendes Element ist die Umweltgeschichte der Vormoderne und somit die Rekonstruktion von Umweltbedingungen und die Umweltwahrnehmung der Menschen im 18. und 19. Jahrhundert. Es geht um Fragen von Nutzung und Schutz natürlicher Ressourcen, um Nachhaltigkeit und das Verhältnis von Ökonomie und Ökologie in der vorindustriellen Zeit. Neben den Publikationen, die im Rahmen des Projektes erstellt werden, ist eine große Ausstellung zur Umweltgeschichte im Museumsdorf geplant, die im Frühjahr 2012 eröffnet werden soll.

Federführend ist die Universität Osnabrück unter Leitung der Frühneuzeithistorikerin Prof. Dr. Siegrid Westphal. Die Projektleitung und Koordination liegen in den Händen von Dr. Heike Düselder, die auf diese Weise die Vernetzung von Forschung, museologischer Dokumentation und Didaktik gewährleisten wird. Zum Programm der Auftaktveranstaltung gehören Lesungen, Theater und Musik zum Thema Natur. Gestaltet wird sie zum großen Teil von Schülerinnen und Schülern der am Projekt beteiligten Liebfrauenschule in Cloppenburg und der IGS Helene-Lange-Schule in Oldenburg.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Siegrid Westphal, Universität Osnabrück,
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften,
Neuer Graben 19-21, 49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 4418; Fax: +49 541 969 4898,
siegrid.westphal@uni-osnabrueck.de