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Pressemeldung
Nr. 411 / 2009
08. December 2009 : Mit Forscherrucksack und GPS durch das Moor - DBU fördert Geoinformatik-Projekt zur nachhaltigen Umweltbildung
Ein unter dem Motto »Expedition Moor: Junge Forscher experimentieren, erkunden und entdecken« konzipiertes Informationssystem des Instituts für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück erhält nun Fördermittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Ausgestattet mit Moorforscherrucksack, GPS-Gerät und Pocket-PC sollen Schüler und Schülerinnen auf Entdeckungsreise in die Natur gehen. Ziel des Vorhabens ist der Einsatz moderner Technologien zur Förderung einer nachhaltigen Umweltbildung im Rahmen von originalen Begegnungen mit der Natur.
Ein unter dem Motto »Expedition Moor: Junge Forscher experimentieren, erkunden und entdecken« konzipiertes Informationssystem des Instituts für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück erhält nun Fördermittel der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Ausgestattet mit Moorforscherrucksack, GPS-Gerät und Pocket-PC sollen Schüler und Schülerinnen auf Entdeckungsreise in die Natur gehen. Ziel des Vorhabens ist der Einsatz moderner Technologien zur Förderung einer nachhaltigen Umweltbildung im Rahmen von originalen Begegnungen mit der Natur.
Das Konzept wird vorangetrieben von einem Team um Prof. Dr. Manfred Ehlers vom Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF). Gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Michel von der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der NABU Umweltpyramide GmbH wird ein modulares Informationssystem zum Thema Moor aufgebaut. Dieses soll über eine Online-Plattform Schulklassen sowie einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
»Im Mittelpunkt des Projektes steht jedoch die originale Begegnung mit dem Lebensraum Moor, welche unter anderem durch eine GPS-Schnitzeljagd mit kleinen Forschungsaufträgen und Beobachtungen, Kartierungen und Experimenten im Gelände realisiert wird«, beschreibt Ehlers das Projekt. Das Huvenhoopsmoor und das Weiße Moor im Landkreis Rotenburg wurden als Arbeitsgebiete ausgewählt. Dort können verschiedene Lernstationen im Gelände aufgespürt werden, an denen Themen wie »Geschichtsspeicher Moor«, »Wasserhaushalt«, »Tyrann Torfmoos«, Pflanzen in der »Heilen Haut«, »Moorgewässer«, »Tiere im Moor« und vieles mehr erarbeitet werden.
»Durch das Experimentieren vor Ort können Schüler wichtige naturwissenschaftliche Erkenntnisse eigenständig erarbeiten. Wir wollen Neugierde und Begeisterung für die Natur wecken und gleichzeitig eine Reihe weiterer Basiskompetenzen fördern«, erläutert Michel von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg das Konzept. »Durch die Tätigkeit der Schüler werden beispielsweise Lernkompetenz, Sprachkompetenz, Sozialkompetenz oder die Feinmotorik gefördert.« Ziel ist hierbei auch die Entwicklung einer positiven Einstellung zu Naturwissenschaften im Allgemeinen, die durch Spaß, Neugier und Begeisterung geprägt ist. »Dies wollen wir auch dadurch erreichen, dass wir konsequent moderne Computer-gestützte Komponenten wie Pocket-PCs, GPS und online-Plattformen einsetzen. Damit wollen wir die Akzeptenz der Schüler für dieses Projekt entscheidend erhöhen«, ergänzt Christian Plass, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Moorprojekt. Das Hauptziel des Projektes ist jedoch die Förderung einer nachhaltigen Umweltbildung sowohl durch die Vermittlung von Wissen als auch durch das Erleben mit allen Sinnen.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Manfred Ehlers, Universität Osnabrück,
Institut für Geoinformatik und Fernerkundung,
Seminarstraße 19a/b, D-49076 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 3910, Fax +49 541 969 3939
mehlers@igf.uni-osnabrueck.de
www.igf.uni-osnabrueck.de
