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Pressemeldung
Nr. 149 / 2010
20. May 2010 : Nachbarlicher Kulturaustausch ausdrücklich erwünscht - Romanist der Uni Osnabrück erhält weiter Mittel für die Herausgabe der Zeitschrift »Lendemains«
Frankreich ist nicht nur Nachbarland und wichtiger Handelspartner Deutschlands, sondern auch ein sehr wichtiges Gegenüber zum Austausch von Kulturgut. Diesem Austausch dient auch die seit 1975 erscheinende Zeitschrift »Lendemains«, die seit 2000 von Prof. Dr. Wolfgang Asholt, Romanist der Universität Osnabrück, herausgegeben wird. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die die Zeitschrift seit 1998 fördert, hat dem Projekt nun bis ins kommende Jahr hinein finanzielle Unterstützung zugesichert.
Frankreich ist nicht nur Nachbarland und wichtiger Handelspartner Deutschlands, sondern auch ein sehr wichtiges Gegenüber zum Austausch von Kulturgut. Diesem Austausch dient auch die seit 1975 erscheinende Zeitschrift »Lendemains«, die seit 2000 von Prof. Dr. Wolfgang Asholt, Romanist der Universität Osnabrück, herausgegeben wird. Ziel der Zeitschrift ist es, die vorhandenen Kenntnisse der vergleichenden Frankreichforschung auf den Gebieten der Literatur-, Kultur-, und Sozialwissenschaft zu bündeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die die Zeitschrift seit 1998 fördert, hat dem Projekt nun bis ins kommende Jahr hinein finanzielle Unterstützung zugesichert.
»Was wir zu kennen glauben, ist oft unbekannter als wir glauben: Vergleichende Frankreichforschung ist notwendiger denn je«, so die Devise von Asholt. Die von ihm herausgegebene Zeitschrift unterscheidet sich in dreifacher Hinsicht von anderen wichtigen Zeitschriften zur Frankreichforschung: Zum einen durch das Dossierprinzip, zweitens durch den Versuch der Zusammenführung literatur-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Frankreichforschung und drittens durch seine Privilegierung von Themen und Fragen, die sich mit dem 20. Jahrhundert bzw. der Gegenwart beschäftigen. Mit den Dossiers soll dem Streben nach einer systematischen, thematisch fokussierten sowie vorhandene Forschungskapazitäten bündelnden vergleichenden Frankreichforschung Rechnung getragen werden. Ziel ist die Herstellung einer transnationalen Öffentlichkeit sowie eines Forschungs- und Kulturtransfers zwischen Deutschland und Frankreich. Darüber hinaus soll die Forschung, wie mit der Debatte um »Literaturwissenschaft als Lebenswissenschaft«, Anstöße für wissenschaftliche Innovationen geben. Hierbei stellen die Integration und Praxisverpflichtung der beteiligten Fächer ein wichtiges Anliegen dar.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Wolfgang Asholt, Universität Osnabrück
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft
Neuer Graben 40, 49069 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4443, Fax +49 541 969 4256
washolt@uni-osnabrueck.de
