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Pressemeldung
Nr. 389 / 2011
18. November 2011 : Nachhaltiges Landmanagement in Westsibirien - Wissenschaftler der Uni Osnabrück kooperieren mit russischen Forschern
Um dem Klimawandel zu begegnen, müssen der Verbrauch natürlicher Ressourcen sowie der Ausstoß klimaschädlicher Stoffe verringert werden. Forschungen zum nachhaltigen Landmanagement in verschiedenen Regionen der Erde sollen hier Lösungen bieten. Wissenschaftler des Institutes für Geographie der Universität Osnabrück werden in der Region Tyumen in Westsibirien Strategien für eine nachhaltige Landnutzung erarbeiten.
Um dem Klimawandel zu begegnen, müssen der Verbrauch natürlicher Ressourcen sowie der Ausstoß klimaschädlicher Stoffe verringert werden. Forschungen zum nachhaltigen Landmanagement in verschiedenen Regionen der Erde sollen hier Lösungen bieten. Wissenschaftler des Institutes für Geographie der Universität Osnabrück werden in der Region Tyumen in Westsibirien Strategien für eine nachhaltige Landnutzung erarbeiten. Neben der universitären Arbeitsgruppe Agrarökologie und Bodenforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Gabriele Broll ist als weiterer Kooperationspartner die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück mit dabei. Der entsprechende Kooperationsvertrag mit einer der russischen Partnerhochschulen, der Tyumen State Agricultural Academy (TSAA), wurde nun unterzeichnet.
Das auf fünf Jahre angelegte Projekt wird seit August diesen Jahres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Teil des Verbundvorhabens SASCHA (»Nachhaltiges Landmanagement und Anpassungsstrategien an den Klimawandel im Westsibirischen Getreidegürtel«) gefördert. Zum Verbund gehören Wissenschaftler der Universitäten Münster (Landschaftsökologie), Kiel (Hydrologie) und der Humboldt-Universität Berlin (Ressourcenökonomie). »Im Rahmen des Projektes SASCHA wird sich die Arbeitsgruppe an der Universität Osnabrück mit dem Humushaushalt der Böden beschäftigen, um langfristig die Bodenfruchtbarkeit der zum Teil bereits stark degradierten Ackerstandorte zu erhöhen«, erläutert Prof. Broll und betont die enge Zusammenarbeit mit der russischen Partnerhochschule vor Ort. Die erwarteten Projektergebnisse sollen übertragbar auf benachbarte Regionen sein, die zukünftig ähnlichen Landnutzungsproblemen gegenüber stehen.
Während des Besuches des Rektors der TSAA, Prof. Dr. Nicolai Abramov, und in Anwesenheit der Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, verständigten sich die Kooperationspartner auf die wissenschaftliche Zusammenarbeit und den Austausch von Studierenden und wissenschaftlichem Personal.
Weitere Informationen
Dr. Hans-Jürgen Unverfehrt, Universität Osnabrück
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Neuer Graben 27, 49069 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 4240
hunverfe@uni-osnabrueck.de
