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Pressemeldung

Nr. 297 / 2010

21. October 2010 : Neue Methoden der Erdbeobachtung - Uni Osnabrück: Geoinformatiker moderiert Tagung zum globalen Umweltmonitoring

Am 27. und 28. Oktober findet in Berlin eine nationale Tagung zum Thema Global Monitoring for Environment and Security (GMES) statt. GMES ist ein europäisches Erdbeobachtungs- und Weltraumprogramm, das sowohl Umwelt- als auch Sicherheitsaspekte abdeckt. Moderator und Diskussionsleiter ist Prof. Dr. Manfred Ehlers vom Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück.

Am 27. und 28. Oktober findet in Berlin eine nationale Tagung zum Thema Global Monitoring for Environment and Security (GMES) statt. GMES ist ein europäisches Erdbeobachtungs- und Weltraumprogramm, das sowohl Umwelt- als auch Sicherheitsaspekte abdeckt. Moderator und Diskussionsleiter ist Prof. Dr. Manfred Ehlers vom Institut für Geoinformatik und Fernerkundung (IGF) der Universität Osnabrück.

Veranstalter der Tagung sind das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und das Bundesministerium des Innern (BMI). »Uns ging es darum, einen unabhängigen Fachmann als Moderator zu gewinnen, der von der ‚Scientific Community‘ und den öffentlichen und privaten Institutionen gleichermaßen anerkannt ist und ein hohes Maß an Erfahrung in der Fernerkundung und Geoinformation besitzt. Prof. Ehlers ist als Präsident der Gesellschaft für Geoinformatik und Leiter von zahlreichen Fernerkundungsprojekten die ideale Besetzung für diese verantwortungsvolle Position«, begründet der Tagungskoordinator Dr. Bernhard Ropertz vom BMVBS die Verpflichtung von Prof. Ehlers. »Ziel dieser Tagung ist es, die nationalen Nutzer besser über das europäische GMES-Programm zu informieren, die Vorteile darzustellen und ggf. derzeitige Schwachstellen zu beseitigen.«

Bereits vor Jahren hat die Europäische Gemeinschaft die Notwendigkeit erkannt, die Auswirkungen von Umweltveränderungen über Grenzen hinweg zu erfassen und um Aspekte der Sicherheit zu ergänzen. Mit dem Programm »Global Monitoring for Environment and Security« (GMES) hat sich die Europäische Gemeinschaft der Verantwortung für die Erdbeobachtung gestellt. GMES als europäische Initiative für ein operationelles System zur globalen Erdbeobachtung wird von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der ESA und den Mitgliedsstaaten aufgebaut. Es ist ein wichtiger Baustein der Lissabon-Strategie der EU, weil es ganz entscheidend Innovationen in verschiedenen Bereichen fördert: Mit GMES werden nicht nur neue weltraumgestützte Systeme aufgebaut, sondern auch die Daten schon bestehender Satellitensysteme sowie der bodengestützten Systeme genutzt. Es handelt sich um das europaweite Zusammenführen aller relevanten Geoinformationen in den Bereichen Umwelt und Sicherheit.

Deutschland hat mit hohen Beiträgen für den Aufbau satellitengestützter Dienste auf den Ministerkonferenzen der ESA in den Jahren 2005 und 2008 eine besondere Verantwortung übernommen. Seit Beginn des Jahres 2008 liegt die Zuständigkeit für GMES beim BMVBS. Seine Aufgabe als Moderator sieht Prof. Ehlers realistisch: »Jetzt kommt es darauf an, dass dieses Programm nicht nur Daten produziert, sondern als operationelles Programm in die normalen Aktivitäten aller Organisationen eingebunden wird, die Geoinformationen benötigen.« Als einer der Pioniere in der Fernerkundung in Deutschland will er helfen, diese Technologie in den Alltag der Nutzer zu bringen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Manfred Ehlers, Universität Osnabrück
Fachbereich Mathematik/Informatik
Institut für Geoinformatik und Fernerkundung
Barbarastraße 22b, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 3910, Fax: +49 541 969 3939
mehlers@igf.uni-osnabrueck.de