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Pressemeldung

Nr. 272 / 2008

16. October 2008 : Pax Perpetua - Uni Osnabrück lädt zu Workshop über Westfälischen Friedensschluss ein

1998 wurde in Osnabrück und Münster des Westfälischen Friedenschluss vor 350 Jahren gedacht. Das Jubiläum diente unter anderem als Anlass für eine umfangreiche geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Frieden. Die großen Ausstellungen auf der einen sowie die wissenschaftlichen Kongresse und Tagungen auf der anderen Seite bewiesen einen eindrucksvollen Forschungsaufwand, dessen Ergebnisse in zahlreichen Publikationen festgehalten wurden. Mit einem zweitägigen Workshop ab dem 23. Oktober sollen nun an der Universität Osnabrück Forschungsergebnisse zum Westfälischen Frieden der seit dem Jubiläum vergangenen letzten zehn Jahre vorgestellt werden.

1998 wurde in Osnabrück und Münster des Westfälischen Friedenschluss vor 350 Jahren gedacht. Das Jubiläum diente unter anderem als Anlass für eine umfangreiche geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Frieden. Die großen Ausstellungen auf der einen sowie die wissenschaftlichen Kongresse und Tagungen auf der anderen Seite bewiesen einen eindrucksvollen Forschungsaufwand, dessen Ergebnisse in zahlreichen Publikationen festgehalten wurden. Mit einem zweitägigen Workshop ab dem 23. Oktober sollen nun an der Universität Osnabrück Forschungsergebnisse zum Westfälischen Frieden der seit dem Jubiläum vergangenen letzten zehn Jahre vorgestellt werden. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze 16/Kamp.

Veranstalter des Workshops ist das seit Juli 2007 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt »Friedensbildung. Das juristische Wissen um Frieden im Alten Reich und in Schweden um 1600«, das am Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) an der Universität Osnabrück angesiedelt ist. Angesichts des seit dem Jubiläumsjahr verstrichenen Zeitraums stellt sich die Frage, welche Impulse des Ereignisses 1998 die Forschungslandschaft nachhaltig beeinflusst haben. Welche Forschungsperspektiven sind also im Jahr 2008 in der historisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung nicht nur mit dem Ereignis 1648, sondern mit der gesamt-frühneuzeitlichen Friedensthematik von Bedeutung? Konkret gilt es zu ermitteln, welche Herangehensweisen sich in den letzten zehn Jahren in der historischen Friedensforschung etabliert haben und welche Themen in aktuellen Projekten untersucht werden. Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshops zum Thema Frieden in der Frühen Neuzeit. Dabei soll die Friedensthematik aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Herangehensweisen beleuchtet werden, es werden rechtsgeschichtliche, wissenshistorische, theologiegeschichtliche sowie politikhistorische Herangehensweisen diskutiert.

Weitere Informationen

Volker Arnke/ IKFN & Tobias Bartke, Universität Osnabrück,
Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN),
Neuer Graben 19/21, D-49069 Osnabrück,
Telefon: + 49 541 969 4859, Fax: + 49 541 969 4875,
paxperpetua@uni-osnabrueck.de