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Pressemeldung

Nr. 321 / 2010

07. November 2010 : »Sehen, staunen begreifen« - Der Technologietag 2010 bot faszinierende Einblicke in Forschung und Technik - 1250 Besucher kamen in die OsnabrückHalle

»Toll, was man hier alles ausprobieren kann«, schwärmt der zwölfjährige Jonathan Proft aus Wallenhorst, während er einen mobilen Roboter um ein Hindernis lenkt. »Sehen, staunen, begreifen« lautete das Motto des Technologietages 2010, der am Sonntag (7.11.) 1250 Besucher in die OsnabrückHalle lockte. Ob Robodance, Solarkataster oder Fehlersuche im Dreivierteltakt, die Universität und die Hochschule Osnabrück boten zusammen mit Firmen, Verbänden und Schulen der Region faszinierende Einblicke in Forschung und Technik.

»Wir freuen uns über dieses sehr positive Echo. Das Ziel, gerade jungen Menschen die Faszination von Technik und Informatik zu vermitteln und zugleich die hervorragenden beruflichen Perspektiven aufzuzeigen, ist voll aufgegangen«, so das Resümee der Initiatoren Prof. Dr. Oliver Vornberger (Universität Osnabrück) und Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp (Hochschule Osnabrück).

Mit den Themen Mobilität, Sicherheit, Gesundheit, Wohnen, Sport, Kommunikation, Kultur und Entertainment wurde beispielhaft gezeigt, wo und wie sehr Technik und Informatik in unserem Alltag präsent sind. Die vornehmlich jugendlichen Besucher erlebten »Technik zum Anfassen«, konnten in sechs ausgebuchten Workshops selbst experimentieren, Roboter zusammenbauen und programmieren, 3D-Filme produzieren und erfahren, wie Sonne, Wind und Wasser uns künftig Energie liefern. Carina (10J.), Teilnehmerin am Podcast-Workshop: »Es war spannend, Leute mit dem Mikrofon zu interviewen. Besonders toll fand ich, dass wir daraus unseren eigenen Podcast für das Internet gemacht haben.« Einen Roboter selbst zu programmieren fand auch Paul Tegeler (11 J.) super. Simon Hellmann (14 J.) vom Kepler-Gymnasium in Ibbenbüren interessierten mögliche Praktikumsstellen bei Unternehmen. Und Marion Schulte, die ihre beiden Kinder Miles (11 J.) und Glenn (10 J.) mitgenommen hatte, lobte: »Auf spielerische Art und Weise hier die Neugier auf Technik und Naturwissenschaft zu wecken, ist eine ausgezeichnete Idee.«

Eine Vielzahl von Exponaten gab es zu bewundern: Jacki M., der Schulungsroboter tauchte weiße Mäuse in Schokolade, OsnaGo spürte ausgefallene gastronomische Wünsche auf und KliPa sorgte für die optimale Steuerung von Gewächshauskulturen. OSINOS steuerte den Schwerlastverkehr durch Osnabrück und Medieninformatiker ließen Smartphones miteinander kommunizieren. Schließlich stellten Osnabrücker Studierende ihren roten Rennwagen vor, startklar für die nächste Runde auf dem Hockenheimring.

Firmen der Region informierten über Web 2.0-Anwendungen, zeigten die Entwicklung und Fertigung von Fahrzeugkomponenten und -achsen und errechneten die Solarenergiepotentiale auf dem Hausdach. Mit Joystick, Datenhandschuh und etwas Geschick ließen sich Schrittmotoren in die richtige Position steuern und der Verkehrssimulator der Stadt Osnabrück zeigte, wie ein Stau vor Baustellen verhindert werden kann.

Kurzvorträge informierten über die technologischen Entwicklungen der Zukunft. Die Zentrale Studienberatung informierte über die Technik- und Informatik-Studiengänge an der Universität und Hochschule Osnabrück, die Technologie-Kontaktstelle über die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Auch die Vereine VDI und VDE sowie die HARTING Technologiegruppe waren mit eigenen Ständen vertreten.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Oliver Vornberger, Universität Osnabrück,
Fachbereich Mathematik/Informatik,
Albrechtstraße 28, D-49069 Osnabrück,
Tel. +49 541969-2481, Fax. +49 541 969-2481
oliver.vornberger@uni-osnabrueck.de
www.technologietag2010.de