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Pressemeldung
Nr. 342 / 2008
08. December 2008 : »Sportliche« Mathe-Tüftler ausgezeichnet - Preisverleihung des Schülerwettbewerbs Mathematik/Informatik der Universität Osnabrück
Mathematik und Informatik haben oft den Ruf, schwierig und nicht besonders spannend zu sein. Dieses Vorurteil versuchte jetzt ein Schülerwettbewerb des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Osnabrück auszuräumen. 37 Schülerinnen und Schüler von zehn Schulen aus Osnabrück und Umgebung nahmen an dem Wettbewerb zum Thema Sportligaplanung teil; am Montag (8.12.) fand nun die Preisverleihung statt. Die besten Lösungen präsentierten die Tüftler der Osnabrücker Gymnasien »In der Wüste« und »Carolinum« sowie der Gymnasien in Melle und Nordhorn. Diese Schulen erhielten einen Sonderpreis der Universitätsgesellschaft.
Mathematik und Informatik haben oft den Ruf, schwierig und nicht besonders spannend zu sein. Dieses Vorurteil versuchte jetzt ein Schülerwettbewerb des Fachbereichs Mathematik/Informatik der Universität Osnabrück auszuräumen. 37 Schülerinnen und Schüler von zehn Schulen aus Osnabrück und Umgebung nahmen an dem Wettbewerb zum Thema Sportligaplanung teil; am Montag (8.12.) fand nun die Preisverleihung statt. Die besten Lösungen präsentierten die Tüftler der Osnabrücker Gymnasien »In der Wüste« und »Carolinum« sowie der Gymnasien in Melle und Nordhorn. Diese Schulen erhielten einen Sonderpreis der Universitätsgesellschaft.
»Mathematik und Informatik sind nicht nur Theorie, sondern begegnen uns ständig im täglichen Leben«, so die Organisatorin des Wettbewerbs, Juniorprofessorin Dr. Sigrid Knust. Ob es zum Beispiel um die Optimierung von Schicht- oder Fahrplänen, das Verschlüsseln von Daten, die Stimmauszählung am Wahlabend, den MP3-Player oder die Computertomographie geht, Mathematik und Informatik sind überall.
Die Osnabrücker Wettbewerbsaufgaben sind aus einem konkreten Praxisproblem hervorgegangen, bei dem es um die jährliche Spielplanung von Sportligen geht. Zwei Aufgaben waren zum Knobeln und ließen sich ähnlich wie ein Sudoku per Hand lösen. Für die beiden anderen Aufgaben mussten die jugendlichen Informatikfreaks ein Programm für einen Computer schreiben, das einem bei der Suche nach geeigneten Plänen hilft. »Die Anzahl der Möglichkeiten ist bei praktischen Optimierungsproblemen jedoch so riesig, dass ein Computer Jahre oder sogar Jahrhunderte rechnen müsste, wenn er alle Möglichkeiten durchprobieren wollte«, erläutert die Juniorprofessorin. »Daher muss man sich intelligentere Optimierungsverfahren überlegen«.
Die Osnabrücker Mathematikerin zeigte sich bei der Preisverleihung im Zimeliensaal der Universitätsbibliothek erfreut über die Qualität der eingeschickten Lösungen. »Wir konnten mit den Wettbewerbsaufgaben den Schülerinnen und Schülern hoffentlich zeigen, dass Mathematik und Informatik interessante Gebiete sind und bei Alltagsproblemen helfen können. Durch den Einsatz von Optimierungsverfahren können Umwelt und Ressourcen geschont, Kosten gespart oder Menschen bessere Arbeitsbedingungen ermöglicht werden.«
Alle Teilnehmer an der Preisverleihung erhielten eine Urkunde und ein Informatik-Buch, gestiftet von der Universitätsgesellschaft. Für besonders gute Lösungen wurden Sebastian Hätälä, Jan-Hendrik Arling, Christoph Schlaak (alle Gymnasium Carolinum), Matthias Hoelzel (Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren), Linus Scholz (Gymnasium Melle), Attila Meeßen (Abendgymnasium Sophie-Scholl Osnabrück), Johanna Liesbrock und Zarah Yasmin Dieterle (beide Fürstenberg-Gymnasium Recke) ausgezeichnet.
Weitere Informationen
Juniorprofessorin Dr. Sigrid Knust, Universität Osnabrück,
Institut für Informatik,
Fachbereich Mathematik/Informatik,
Albrechtstraße 28, D-49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 2483, Fax: +49 541 969 2799
sigrid@informatik.uni-osnabrueck.de
