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Pressemeldung

Nr. 267 / 2010

15. September 2010 : Uni Osnabrück erhält begehrte »Niedersachsenprofessur« - Forschung 65 plus: Prof. Schrempf kann weiter lehren und forschen

Das Land Niedersachsen hat erneut zusammen mit der VolkswagenStiftung die »Niedersachsenprofessur – Forschung 65 plus« ausgeschrieben. Sie ermöglicht herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, auch über die gesetzliche Altersgrenze hinaus in Forschung und Lehre tätig zu sein. Wie die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka heute (15.9.) bekannt gab, erhält die international bekannte Genetikerin der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Hildgund Schrempf, die begehrte Förderung.

»Wir freuen uns, dass eine unserer international renommierten Wissenschaftlerinnen die Niedersachsenprofessur erhält und damit der Universität Osnabrück in Forschung und Lehre für weitere drei Jahre erhalten bleibt«, so Vizepräsidentin Prof. Dr. May-Britt Kallenrode. »Diese Professur ist nicht nur eine persönliche Auszeichnung für Frau Schrempf sondern auch eine für die Universität Osnabrück, die neben der Universität Göttingen eine der drei landesweit vergebenen Niedersachsenprofessuren einwerben konnte.« Das Programm wird mit 500.000 Euro aus Mitteln des »Niedersächsischen Vorab« finanziert.

»Mir wird damit ermöglicht, neue Prinzipien des Zusammenwirkens zwischen Bodenbakterien und Pilzen im Rahmen von Forschungsarbeiten aufzuklären, Nachwuchswissenschaftler für Forschung zu begeistern, verzahnende Lehrinhalte zu vermitteln und Wissensaustausch auf internationaler Ebene auch in Zukunft aktiv zu gestalten«, erklärt die Osnabrücker Biologin. Hildgund Schrempf leitet seit 20 Jahren das Fachgebiet »Angewandte Genetik der Mikroorganismen«. Zusätzlich ist sie Honorarprofessorin an der Dalhousie Universität in Halifax (Kanada).

Bei den bisherigen Forschungsarbeiten standen verschiedene Aspekte von Streptomyceten, differenzierten und weit verbreiteten Bodenbakterien im Mittelpunkt. Diese produzieren ein riesiges Spektrum von niedermolekularen Substanzen sowie Biokatalysatoren, die für die Ökologie und Humusbildung in Böden, für die Biotechnologie oder für den Einsatz in der Medizin sehr bedeutend sind. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Förderung von Nachwuchswissenschaftlern. Sie war an der Beantragung und Leitung mehrerer Graduiertenkollegs beteiligt und Projektleiterin in zwei Sonderforschungsbereichen der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie EU- und DFG-Projekten. Der internationale Austausch liegt ihr sehr am Herzen. In ihrer Abteilung entstanden zahlreiche Forschungsarbeiten mit renommierten Gastwissenschaftlern und Doktoranden aus vielen Ländern.

Weitere Informationen

Dekan Prof. Dr. Helmut Wieczorek, Universität Osnabrück,
Fachbereich Biologie/Chemie,
Barbarastraße 11, 49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 2834, Fax: +49 541 969 2433,
dekan@biologie.uni-osnabrueck.de