ENGLISCH Navigation und Suche


ENGLISCH Hauptinhalt

ENGLISH TOPCONTENT

Pressemeldung

Nr. 280 / 2010

05. October 2010 : Vom Nutzen der Familienhebammen - Uni Osnabrück: Feierlicher Abschluss des Forschungsprojektes

Sind Familienhebammen geeignet, um (werdende) Mütter und Familien in schwierigen Lebenslagen gezielt im Aufbau einer tragfähigen Familienstruktur, bei der Integration in soziale Netzwerke sowie bei der Förderung individueller Ressourcen zu unterstützen? Diesen und anderen Fragen ging über drei Jahre die durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Evaluationsstudie zum Projekt Familienhebammen im Landkreis Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. med. Beate Schücking an der Universität Osnabrück nach.

Sind Familienhebammen geeignet, um (werdende) Mütter und Familien in schwierigen Lebenslagen gezielt im Aufbau einer tragfähigen Familienstruktur, bei der Integration in soziale Netzwerke sowie bei der Förderung individueller Ressourcen zu unterstützen? Diesen und anderen Fragen ging über drei Jahre die durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderte Evaluationsstudie zum Projekt Familienhebammen im Landkreis Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. med. Beate Schücking an der Universität Osnabrück nach.

Auf einer feierlichen Abschlussveranstaltung, an der neben Vertreterinnen und Vertretern der Jugendhilfe und des Gesundheitsdienstes auch Verantwortliche der Stadt und des Landkreises Osnabrück teilnahmen, wurden nun die Ergebnisse vorgestellt. Für den Osnabrücker Landkreis wurden Handlungsempfehlungen abgeleitet, damit Familienhebammen auch in Zukunft das System Früher Hilfen im Landkreis sinnvoll ergänzen können. Die Empfehlungen beziehen sich auf die angemessene Unterstützung der Familienhebammen und eine kontinuierliche Reflexion hinsichtlich der Erreichbarkeit der Zielgruppe.

Zudem haben sich die Regelung eindeutiger Kooperationsformen mit anderen Helferinnen und Helfern im System Früher Hilfen sowie die Evaluation der Wirksamkeit erbrachter Leistungen als Voraussetzung für die Beibehaltung der vorhandenen Qualität des Angebotes herausgestellt. »Werden diese Bedingungen auch weiterhin erfüllt, ist davon auszugehen, dass Familienhebammen im Landkreis Osnabrück langfristig einen wesentlichen Beitrag zur präventiven Vermeidung und frühzeitigen Erkennung von Kindeswohlgefährdung leisten können«, resümiert Evaluationsmitarbeiterin Dr. Katja Makowsky.

Die Finanzierung der Arbeit von Familienhebammen, die vorerst für einen Zeitraum von drei Jahren aus Spendenmitteln erfolgte, ist seit Januar 2010 über den Landkreis Osnabrück sichergestellt. Damit ist die Grundvoraussetzung gegeben, dass Familienhebammen im Landkreis Osnabrück auch zukünftig eine positive Ergänzung im System Früher Hilfen darstellen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Beate Schücking, Universität Osnabrück
Fachbereich Humanwissenschaften
Forschungsschwerpunkt Maternal and Child Health
Albrechtstraße 28, 49076 Osnabrück
Tel: +49 541 969 2452
beate.schuecking@uni-osnabrueck.de
www.maternal-health.de