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Pressemeldung
Nr. 222 / 2009
19. June 2009 : Von hochnäsigen Römerinnen und wilden Naturgeistern - Studierende der Uni Osnabrück präsentieren das Projekt »Varus-Schauen«
In einer prächtigen wie phantasievollen Kostümschau zeigen Studierende der Universität Osnabrück ihre ganz eigene Sichtweise der historischen Varusschlacht. Die stimmungsvolle Inszenierung zum 2000jährigen Varus-Jubiläum unter der Leitung der Textildesignerin Eva Dankenbring war jetzt in der Maschinenhalle des Tuchmacher Museums Bramsche zu sehen und wird am Sonntag, 5. Juli, um 15.30 Uhr, nochmals gezeigt. Veranstaltungsort der »Varus-Schauen« ist dann das Hafengelände Eilers in Bramsche. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
In einer prächtigen wie phantasievollen Kostümschau zeigen Studierende der Universität Osnabrück ihre ganz eigene Sichtweise der historischen Varusschlacht. Die stimmungsvolle Inszenierung zum 2000jährigen Varus-Jubiläum unter der Leitung der Textildesignerin Eva Dankenbring war jetzt in der Maschinenhalle des Tuchmacher Museums Bramsche zu sehen und wird am Sonntag, 5. Juli, um 15.30 Uhr, nochmals gezeigt. Veranstaltungsort der »Varus-Schauen« ist dann das Hafengelände Eilers in Bramsche. Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Was hat die freie künstlerische Interpretation einer antiken Schlacht der gesicherten wissenschaftlichen Rekonstruktion voraus? »Hinter alldem steckt die Frage, mit welchen Mitteln Vergangenheit lebendig gemacht werden kann«, erläutert Prof. Dr. Bärbel Schmidt vom Fachgebiet Textiles Gestalten, »wobei Textilien, vor allem Kleidungsstücke, Geschichte besonders anschaulich und nachhaltig vergegenwärtigen können.«
Mit einfallsreichen Kostümen und einer originellen Choreographie gelingt es den Studierenden, Sitten und Gebräuche von Germanen und Römern lustvoll zu überzeichnen und nicht ohne Humor in eine kongeniale textile Sprache zu übertragen. Wenn dabei die berühmte römische »Schildkröte« auf schlurfendes, undiszipliniertes Druidenvolk trifft oder Wurzelwesen und Naturgeister mit dem artifiziellen Getue ebenso hochnäsiger wie topmodischer Römerinnen konkurrieren, werden überdies vertraute Stereotypen parodiert. Die Inszenierung wurde von Privatdozent Dr. Günther Moosbauer (Alte Geschichte: Archäologie der Römischen Provinzen) sachkundig begleitet.
Das aufwendige Projekt hätte ohne die großzügige Unterstützung von Sponsoren nicht realisiert werden können. Beteiligt sind das Stadtmarketing Bramsche, der Förderverein des Tuchmacher Museums Bramsche, die Stadtwerke Bramsche GmbH, die Kreissparkasse Bersenbrück die Universitätsgesellschaft sowie die Firma Rasch Textil, die die luxuriösen Stoffe beisteuerte.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Bärbel Schmidt, Universität Osnabrück,
Fachbereich Kultur- und Geowissenschaften,
Fachgebiet Textiles Gestalten,
Seminarstr. 33- 34, 49069 Osnabrück,
Tel. 969-4217
baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de
