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Pressemeldung
Nr. 97 / 2012
02. May 2012 : Voneinander lernen - Universität Osnabrück startet den ersten Durchlauf des Mentoring-Programms mit zwölf Wissenschaftlerinnen.
Der erste Programmdurchlauf des Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Osnabrück startete am 13. April mit einem feierlichen Auftakt. Kern des Programms ist das One-to-One-Mentoring, die persönliche Beratungsbeziehung zwischen einer erfahrenen Mentorin bzw. einem erfahrenen Mentor und einer Mentee.
Der erste Programmdurchlauf des Mentoring-Programms für Nachwuchswissenschaftlerinnen an der Universität Osnabrück startete am 13. April mit einem feierlichen Auftakt. Kern des Programms ist das One-to-One-Mentoring, die persönliche Beratungsbeziehung zwischen einer erfahrenen Mentorin bzw. einem erfahrenen Mentor und einer Mentee. »Wir möchten mit dem Programm langfristig einen Beitrag dazu leisten, den Anteil an Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen zu erhöhen - in Wissenschaft und Forschung, aber auch außerhalb der Universität« so der Präsident der Universität Osnabrück, Prof. Dr.-Ing Claus Rollinger in seinem Grußwort.
Zwölf junge Wissenschaftlerinnen, die eine Karriere in der universitären oder außeruniversitären Forschung anstreben, haben das zweistufige Bewerbungsverfahren für den ersten Durchlauf erfolgreich durchlaufen und starten nun mit dem 18-monatigen Programm. Die Mentees, Habilitandinnen und eine Juniorprofessorin, kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen der Universität. Als Mentoren und Mentorinnen konnten für den ersten Programmdurchlauf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Universitäten und Forschungsinstitute gewonnen werden. Hierzu gehören Professorinnen und Professoren der Universitäten Bielefeld, Bremen und Osnabrück, der Universität der Bundeswehr in München, der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Freien Universität Berlin, der Ruhr-Universität Bochum, der TU Dortmund und des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München. Die Tandems wurden von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Osnabrück, Dr. Sabine Jösting, vorgestellt, die das Mentoring über das Professorinnen-Programm ermöglicht hat.
Den positiven Effekt des Lernens aus Erfahrung, als Kern des Mentorings, bestätigten Dr. Christiane Berger und Franka Schröder, die als ehemalige Mentees der Mentoring-Programme der RWTH Aachen und der Universitätsallianz Metropole Ruhr zu einem Interview eingeladen waren. Sie berichteten, welche wichtige Unterstützung sie in ihrem beruflichen Werdegang durch ihre Mentoring-Beziehungen erfahren haben. Dass der Nutzen von Mentoring-Programmen nicht nur auf Seiten der Mentees liegt, davon berichtete Prof. Dr. May-Britt Kallenrode, Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Osnabrück und ehemalige Mentorin.
Neben der Tandembeziehung zwischen Mentee und Mentor bzw. Mentorin gehören zu den weiteren Programmkomponenten fünf Intensivseminare zum Erwerb karriere- und wissenschaftsrelevanter Kompetenzen. Die Themen »Strategische Karriereplanung im Wissenschaftskontext«, »Berufungsverfahren«, »Konstruktives Handeln in Konfliktsituationen« und »Selbstmarketing in der Wissenschaft« stehen hierbei im Mittelpunkt. Darüber hinaus finden Gruppencoaching-Termine zur Reflexion von Erfahrungen aus dem Wissenschaftsalltag sowie verschiedene Netzwerkaktivitäten der Tandems statt.
Der zweite Programmdurchlauf des Mentorings beginnt im Januar 2013 und wird in enger Kooperation zwischen dem Gleichstellungsbüro und dem Zentrum für Promovierende umgesetzt. Dieser Durchlauf ist für Doktorandinnen geplant, die Führungspositionen in der Wissenschaft und Forschung oder in der Wirtschaft anstreben. Das Bewerbungsverfahren für Mentees beginnt im kommenden Sommer. »Wir möchten für diesen Programmdurchlauf auch Mentorinnen und Mentoren regionaler Unternehmen aus dem Osnabrücker Raums gewinnen«, berichtet die Programm-Managerin Dr. Elke Bertke.
Weitere Informationen
Dr. Elke Bertke, Universität Osnabrück
Mentoring für Nachwuchswissenschaftlerinnen
Neuer Graben 19/21, 49074 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4521, Fax +49 541 969 14487
elke.bertke@uni-osnabrueck.de
