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Pressemeldung
Nr. 366 / 2009
11. November 2009 : Warum bewegt uns Literatur - Kognitive Voraussetzungen - Uni Osnabrück lädt zu Vortrag mit Göttinger Literaturwissenschaftler
Warum weinen wir um Anna Karenina, die es doch gar nicht gibt? Warum wissen schon kleine Kinder zu unterscheiden, dass Spongebob nicht in die Welt von Batman gehört, Robin dagegen schon. Macht das Lesen eines Textes mit langsam handelnden Figuren seine Leser auch langsamer? – Am Mittwoch, 18. November, hält der Göttinger Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Lauer im Universitätsgebäude am Neuen Graben 40, einen Vortrag, in dem er sich aus der Perspektive der Hirnforschung diesen Fragen widmet. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu der Veranstaltung um 18.15 Uhr in Raum 41/112 herzlich eingeladen.
Warum weinen wir um Anna Karenina, die es doch gar nicht gibt? Warum wissen schon kleine Kinder zu unterscheiden, dass Spongebob nicht in die Welt von Batman gehört, Robin dagegen schon. Macht das Lesen eines Textes mit langsam handelnden Figuren seine Leser auch langsamer? – Am Mittwoch, 18. November, hält der Göttinger Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Lauer im Universitätsgebäude am Neuen Graben 40, einen Vortrag, in dem er sich aus der Perspektive der Hirnforschung diesen Fragen widmet. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu der Veranstaltung um 18.15 Uhr in Raum 41/112 herzlich eingeladen.
Auf die Frage nach den kognitiven Voraussetzungen, warum uns Literatur bewegt, entwickelt er die Hypothese, dass Literatur aus den Bewegungen von Hand und Gesicht hervorgegangen sein könnte. Neben analytischen Revisionen von literaturwissenschaftlichen Grundbegriffen wie »Autor«, »Bedeutung«, oder »Text«, Forschungen zur deutschsprachigen Exilliteratur oder zur jüdischen Aufklärung im 18. Jahrhundert gehören kognitionswissenschaftliche Perspektiven seit Längerem zu Gerhard Lauers Forschungsschwerpunkten. Sein Aufsatz »Spiegelneuronen. Über den Grund des Wohlgefallens an der Nachahmung« hat weit über die Grenzen der Fachwissenschaft hinaus Beachtung gefunden.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Wolfgang Adam, Universität Osnabrück,
Institut für Germanistik,
Neuer Graben 19/21, 49074 Osnabrück,
Telefon +49 541 969 4457 / 4535,
wadam@uni-osnabrueck.de
