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Pressemeldung
Nr. 5 / 2011
07. January 2011 : Was bewirkt Trennungsangst in der Kindheit? - Universität Osnabrück lädt Fachöffentlichkeit zu Gastvortrag ein
Was bewirkt Trennungsangst in der Kindheit? Kann sie etwa als Wegbereiter für später auftretende psychische Störungen angesehen werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Vortrages, den Prof. Dr. Silvia Schneider von der Ruhr-Universität Bochum am Freitag, 14. Januar, um 18 Uhr an der Universität Osnabrück in der Kolpingstraße 7, Raum B01, halten wird. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die im psychotherapeutischen, medizinischen oder psychosozialen Bereich tätig sind und findet statt im Rahmen der regelmäßigen Gastvorträge der Weiterbildungsstudiengänge Psychotherapie der Universität Osnabrück.
Was bewirkt Trennungsangst in der Kindheit? Kann sie etwa als Wegbereiter für später auftretende psychische Störungen angesehen werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Vortrages, den Prof. Dr. Silvia Schneider von der Ruhr-Universität Bochum am Freitag, 14. Januar, um 18 Uhr an der Universität Osnabrück in der Kolpingstraße 7, Raum B01, halten wird. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die im psychotherapeutischen, medizinischen oder psychosozialen Bereich tätig sind und findet statt im Rahmen der regelmäßigen Gastvorträge der Weiterbildungsstudiengänge Psychotherapie der Universität Osnabrück.
Die renommierte Wissenschaftlerin wird über aktuelle Forschungsergebnisse zur Trennungsangst bei Kindern und ihre Funktion als Vorläufer emotionaler Störungen im Erwachsenenalter berichten. Prof. Schneider ist Psychologische Psychotherapeutin/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Leiterin des Lehrstuhls für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum. Sie gilt als Expertin auf dem Gebiet der Klinischen Kinder- und Jugendpsychologie und erhielt bereits mehrfache Auszeichnungen im Bereich der Forschung zur familiären Transmission psychischer Störungen sowie deren kinderspezifischen Behandlung. Weitere Arbeitsschwerpunkte ihrer vielfältigen Forschungsprojekte, die sie bis zum Wechsel an die Ruhr-Universität Bochum im August 2010 als Leiterin der Abteilung für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Universität Basel durchgeführt hat, liegen in der Therapie der Angststörungen im Kindes- und Erwachsenenalter und der Diagnostik psychischer Störungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Neben ihren in den letzten Jahren zahlreichen veröffentlichten Studien in angesehenen Fachzeitschriften ist sie Autorin und Herausgeberin von einschlägigen Lehrbüchern. Neben dem Vortrag wird Schneider am Samstag, 15. Januar, auch einen Workshop zum Thema »Kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung der Störung mit Trennungsangst: ein familienbasierter Ansatz« halten. An dem Workshop können allerdings ausschließlich Studierende der Weiterbildungsstudiengänge teilnehmen. In der poliklinischen Psychotherapieambulanz der Universität Osnabrück werden in Kooperation mit dem Kinderhospital Osnabrück Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen behandelt. Seit dem Beginn im Jahr 2002 wurden fast 600 Kinder und Jugendliche von Studierenden der Weiterbildungsstudiengänge Psychotherapie therapiert. Die Behandlungen erfolgen im Rahmen der Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und werden durch einen erfahrenen Supervisor begleitet. Prof. Dr. Karl Heinz Wiedl, Leiter der Studiengänge, berichtet, dass seit Beginn der Weiterbildungsstudiengänge 99 Psychotherapeuten ihre Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt haben, weitere 97 befinden sich derzeit in Ausbildung. Der sechste Ausbildungsjahrgang startet im April 2012. Bewerbungen sind ab Juli 2011 möglich.
Weitere Informationen
Prof. Dr. Karl Heinz Wiedl, Universität Osnabrück
Fachbereich Humanwissenschaften
Lehreinheit Psychologie
Knollstraße 15, 49069 Osnabrück
Tel. +49 541 969 4695, Fax +49 541 969 14404
wiedl@uni-osnabrueck.de
