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Pressemeldung

Nr. 189 / 2009

03. June 2009 : Wie es zur Finanzkrise kam, und was jetzt zu tun ist - Uni Osnabrück und Neue Osnabrücker Zeitung laden zum »Osnabrücker Wirtschaftsdialog« mit Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Werner Sinn ein

»Kasino Kapitalismus: Wie es zur Finanzkrise kam, und was jetzt zu tun ist«. Unter diesem Titel laden die Universität Osnabrück und die Neue Osnabrücker Zeitung am 17. Juni um 18 Uhr zum ersten »Osnabrücker Wirtschaftsdialog« ein. Gastreferent ist der Präsident des Münchner Ifo Instituts Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Werner Sinn.

»Kasino Kapitalismus: Wie es zur Finanzkrise kam, und was jetzt zu tun ist«. Unter diesem Titel laden die Universität Osnabrück und die Neue Osnabrücker Zeitung am 17. Juni um 18 Uhr zum ersten »Osnabrücker Wirtschaftsdialog« ein. Gastreferent ist der Präsident des Münchner Ifo Instituts Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Werner Sinn. In der Aula des Osnabrücker Schlosses wird es um die Frage gehen, welche Ursachen die Finanzkrise ausgelöst haben und welche Lehren für die künftige Wirtschafts- und Regulierungspolitik zu ziehen sind. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.

Zum Hintergrund: Das amerikanische Bankensystem befindet sich in einer schweren Krise. Deutschlands Geldinstitute sind angeschlagen. In Osteuropa droht der Zusammenbruch der Währungs- und Finanzsysteme. Ganze Staaten sind vom Konkurs bedroht. Im ersten Osnabrücker Wirtschaftsdialog wird Prof. Sinn, erläutern, wie das Finanzsystem zur Spielwiese von Glücksrittern werden konnte. Dafür analysiert er die Gründe der Krise: das Versagen der Rating-Agenturen, der Regulierungsbehörden, der Banken und nicht zuletzt der amerikanischen Wohnungspolitik. Sinn blickt jedoch nicht nur zurück, sondern benennt auch die Konstruktionsfehler des deutschen Rettungspaketes und kommentiert die verbleibenden Risiken. Ganz konkret definiert er in seinem Vortrag die langfristigen Rahmenbedingungen für ein gesundes Bankenwesen.

Der Osnabrücker Wirtschaftsdialog, der mit dieser Veranstaltung zum ersten Mal gemeinsam von der Neuen Osnabrücker Zeitung und der Universität Osnabrück ausgerichtet wird, bringt Studierende, Mitarbeiter der Universität, interessierte Bürger sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit prominenten Experten ins Gespräch. Er gibt allen Teilnehmern die Gelegenheit, die wichtigen und aktuellen wirtschaftlichen Fragen unserer Zeit vor dem Hintergrund der neueren Erkenntnisse der Wirtschaftwissenschaften zu diskutieren. Weitere Mitwirkende an diesem Abend sind: Prof. Dr.-Ing. Claus Rainer Rollinger, Präsident der Universität Osnabrück, Prof. Frank Westermann, Ph.D., Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, sowie Dr. Jürgen Wermser, Chefredakteur Neue Osnabrücker Zeitung.

Weitere Informationen

Dekan Prof. Frank Westermann, Ph.D, Universität Osnabrück,
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften,
Heger-Tor-Wall 14, D-49069 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 3508, Fax: +49 541 969 6142,
frank.westermann@uni-osnabrueck.de