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Verleihung des Preises für gute Lehre
Die Uni Osnabrück vergibt Hans Mühlenhoff-Preis für gute Lehre an Roswitha Papenhausen
© Universität Osnabrück / Elena Scholz Preisträgerin 2013: Sprachwissenschaftlerin Roswitha Papenhausen (3.v.r)
Die Sprach- und Literaturwissenschaftlerin Roswitha Papenhausen erweckt Latein zum Leben, meinen die Studierenden der Universität Osnabrück. Durch einen "anspruchsvollen und komplexen Hintergrund führe sie auf kreative und spielerische Art und Weise" in diese so trockene Sprache ein, erklären sie. Nun erhält die Lehrkraft am Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft, die sowohl für die sprachpraktischen Übungen als auch für die Fachstudienberatung Latein zuständig ist, den Hans Mühlenhoff-Preis für gute Lehre 2013. Im Rahmen einer Feierstunde wurde sie im Bohnenkamp-Haus des Botanischen Gartens mit dem Preis ausgezeichnet.
Eine Jury, bestehend aus sieben Studierenden mit Tutorenerfahrung unter dem Vorsitz der Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung, wählte Roswitha Papenhausen zur diesjährigen Trägerin des mit 3.000 Euro dotierten Preises. Mit dieser alljährlich vergebenen Ehrung wollen die Universität sowie die Hans Mühlenhoff-Stiftung die Bedeutung guter Lehre besonders für zügige Studienverläufe und qualitativ hochwertige Abschlüsse unterstreichen.
Die Studierenden der Universität Osnabrück wählten aus einer Gruppe von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern oder Professorinnen und Professoren die Nominierten für die Auszeichnung, dabei waren folgende Kriterien ausschlaggebend: die Strukturierung der Lehrveranstaltungen, sowie die Aktualität der Lehrinhalte. Hinzu kommen noch die gelungene Darstellung komplizierter Sachverhalte, die Verbindung von Forschung und Lehre sowie die Herstellung fachübergreifender Zusammenhänge und die Verbindung zur Berufspraxis.
Roswitha Papenhausen ist seit 2005 an der Universität Osnabrück tätig. Sie zeichnet sich insbesondere durch ihre praxisbezogenen und anschaulichen Lehrmethoden aus. Die Studierenden heben hervor, wie sehr Roswitha Papenhausen es "auf lebhafte und abwechslungsreiche Weise" gelinge, ihnen den "trockenen und komplizierten Stoff bildlich und einprägsam näherzubringen". Die Dozentin hat Latein und Englisch zunächst in Osnabrück, dann in Marburg studiert und absolvierte dort ihr Erstes Staatsexamen in den beiden Fächern. Darüber hinaus studierte sie in Marburg auch noch Griechisch. Ihr Zweites Staatsexamen folgte 2004. "Insgesamt zeichnen sich die Lehrveranstaltungen von Frau Papenhausen durch ihre guten didaktischen Fähigkeiten aus", so die Studierenden bei der Begründung ihres Nominierungsvorschlags.
Die Nominierten in diesem Jahr
Jens Bonk, Eva Dankenbring, Prof. Dr. Robert Gillenkirch, Dr. Birgit Hegewald, Dr. Antonio Manrique de Luna Barrios, Robert Murphy, Dr. Dominique Remy, Julia Rummel und Timo Schmidt, Prof. Dr. Renate Scheibe, Prof. Dr. Bärbel Schmidt, Prof. Dr. Thomas Staufenbiel, Dr. Caroline Teschmer, Prof. Dr. Oliver Vornberger und Prof. Dr. Joachim Wollschläger
Ein Preis für gute Lehre - warum?
Mit der Auslobung dieses Preises wollen die Universität und die Hans Mühlenhoff-Stiftung die Bedeutung guter Lehre für zügige Studienverläufe und qualitativ hochwertige Abschlüsse unterstreichen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.
Studierende der Universität Osnabrück schlagen eine Lehrkraft aus der Gruppe der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen oder der Professorinnen und Professoren vor, die ihres Erachtens folgende Kriterien besonders gut erfüllt:
- Strukturierung der Lehrveranstaltung
- Aktualität der Lehrinhalte
- Darstellung komplizierter Sachverhalte
- Verbindung mit der Forschung
- Herstellung fachübergreifender Zusammenhänge
- Herstellung der Verbindung zur Berufspraxis
- Einsatz moderner Medien
- Nachbesprechung von Studienleistungen
- Termindisziplin
