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Prof. Dr. P. Kraiczy (Frankfurt): Erkannt werden oder unerkannt bleiben nach Übertragung durch Zecken: Überlebensstrategien des bakteriellen Erregers der Lyme-Borreliose

Startdatum/-zeit: 06.05.2010 16:15
Enddatum/-zeit: 06.05.2010

Veranstalter:

Adresse: Prof. Dr. Hildgung Schrempf (Biologie)
Telefon:  
Telefax:  
E-Mail:  
Homepage: http://www.biologie.uni-osnabrueck.de/Fachbereich/?x=ae,expl,aaig

Veranstaltungsort:

Adresse: Barbarastr. 11, Hörsaal 35/E01
FB Biologie/Chemie, Barbarastr. 11
49076 Osnabrück
Karte: Bei Google Maps anzeigen
Beschreibung: Spiralbakterien der Spezies Borrelia burgdorferi, B. afzelii, B. garinii und B. spielmanii gelten in Deutschland als hauptsächliche Erreger der Lyme-Borreliose, einer multisystemischen Infektionskrankheit beim Menschen. Die Lyme-Borreliose stellt in Deutschland mit über 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr die am häufigsten durch Zecken übertragene Zooanthroponose dar. Die Übertragung der Borrelien erfolgt ausschließlich durch den Stich von infizierten Zecken auf den Menschen. Es ist weiterhin bekannt, dass Borrelien über Jahre im infizierten Wirt persistieren und sowohl akute als auch chronische Organerkrankungen hervorrufen können.
Um während und nach Übertragung von der Zecke auf den Menschen vor dessen Immunabwehrmechanismen geschützt zu sein, haben Borrelien verschiedene Strategien entwickelt, die es ihnen ermöglichen, insbesondere der angeborenen Immunabwehr (Komplementsystem) zu entgehen bzw. unerkannt zu bleiben. Dieser Mechanismus beruht hauptsächlich darauf, dass die Borrelien Isolate wirtseigene Komplementregulatoren an ihre Zelloberfläche binden. Die direkte Interaktion mit diesen Wirtsmolekülen führt schlußendlich zu einer kontrollierten Blockade der Aktivierung des humanen Komplementsystems auf der Zelloberfläche, wodurch die Erreger wirksam gegen Phagozytose und Bakteriolyse geschützt sind. Unsere Untersuchungen führten zur Identifikation verschiedener, mit den Komplementregulatoren interagierenden Proteinen dieses Erregers und bilden die Grundlage für die Beschreibung des molekularen Mechanismus
Kategorie: Naturwissenschaftliches Kolloquium
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