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Pressemeldung
Nr. 95 / 2000
05. Juli 2000 : Prof. Dr. Peter Hertel zum Vizepräsidenten der Universität Osnabrück gewählt - Physiker beginnt seine zweijährige Amtszeit zum Wintersemester 2000/2001
Das Konzil der Universität Osnabrück hat am Mittwoch, 5. Juli 2000, den Physiker Prof. Dr. Peter Hertel mit großer Mehrheit zum Vizepräsidenten der Universität gewählt. Seine zweijährige Amtszeit beginnt zum Wintersemester 2000/2001. Der Hochschullehrer nimmt seine Aufgaben in der Uni-Leitung zusammen mit dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Busch wahr, der im vergangenen Jahr zum Vizepräsidenten der Hochschule gewählt worden war.
Peter Hertel, 1938 in Chemnitz geboren, begann nach dem Abitur 1958 in Hamburg noch im gleichen Jahr an der Universität Hamburg sein Diplom-Studium zunächst in der Mathematik, dann in der Physik. 1961 wurde er mit finanzieller Unterstützung durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes in das Masterprogramm "Elementary Particle Physics" des Imperial College of Science and Technology in London (Großbritannien) aufgenommen. Nach zwei Studienjahren wechselte er an die Universität Wien (Österreich), wo er nach vertiefenden Studien in der Philosophie und der Physik 1964 promovierte. Die folgende Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Theoretische Physik der Universität Heidelberg (1964 bis 1969) beendete er mit der Habilitation. Anschließend arbeitete Peter Hertel als Attaché de Recherche am Europäischen Zentrum für Elementarteilchenphysik (CERN) in Genf und übernahm 1972 schließlich die Vertretung einer Professur in Wien. 1975 wurde er als Professor für Theoretische Physik an die Universität Osnabrück berufen.
Derzeit arbeitet Prof. Hertel, der drei Jahre Sprecher des Sonderforschungsbereichs "Oxidische Kristalle für elek-tro- und magnetooptische Anwendungen" war, insbesondere auf dem Gebiet der Computational Physics. Der Wissenschaftler engagierte sich zudem als Dekan und als Senatsmitglied in der universitären Selbstverwaltung und leitete mehrere Jahre die Studienkommission des Fachbereichs Physik.
