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Pressemeldung
Nr. 67 / 2011
14. Februar 2011 : Abschied von Osnabrück - Prof. Schücking geht als Rektorin an die Universität Leipzig
Die Osnabrücker Medizin-Professorin Dr. med. Beate Schücking geht zum 1. März als Rektorin an die Universität Leipzig. Der dortige Senat wählte die 54-Jährige zur Nachfolgerin des bisherigen Rektors Prof. Dr. Franz Häuser und zur ersten Frau an der Spitze der 600 Jahre alten Universität. In dieser Woche verabschiedet sie sich mit einer Benefizveranstaltung zugunsten »Madame Courage Osnabrück« für alleinerziehende Studierende von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Osnabrück. »Wir wünschen ihr für das neue Amt alles Gute«, so Universitätspräsident Prof. Dr. Ing. Claus Rollinger.
Die Osnabrücker Medizin-Professorin Dr. med. Beate Schücking geht zum 1. März als Rektorin an die Universität Leipzig. Der dortige Senat wählte die 54-Jährige zur Nachfolgerin des bisherigen Rektors Prof. Dr. Franz Häuser und zur ersten Frau an der Spitze der 600 Jahre alten Universität. In dieser Woche verabschiedet sie sich mit einer Benefizveranstaltung zugunsten »Madame Courage Osnabrück« für alleinerziehende Studierende von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Osnabrück. »Wir wünschen ihr für das neue Amt alles Gute«, so Universitätspräsident Prof. Dr. Ing. Claus Rollinger.
Prof. Schücking leitete das Fachgebiet Gesundheits- und Krankheitslehre sowie Psychosomatik an der Universität Osnabrück . Sie studierte Humanmedizin, promovierte 1981 in experimenteller Hämatologie zum Dr. med. und war wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Paris VII und Marburg im Bereich allogene Knochenmarktransplantation/Hämatologie. Sie ist ausgebildete Psychotherapeutin und Fachärztin für Allgemeinmedizin.1989 wurde sie mit 33 Jahren zur Professorin für Medizin an den Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule München berufen. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit waren dort die Themen Frauengesundheit und soziale Gerontologie. 1995 folgte die Berufung auf die neu eingerichtete Professur Gesundheits- und Krankheitslehre der Universität Osnabrück, auf der sie den bundesweit einzigartigen, auch international bekannten Forschungsschwerpunkt »Maternal and Child Health« mit zahlreichen drittmittelgeförderten Projekten im Bereich der Mutter-Kind-Gesundheitsforschung aufbaute.
Sie war Dekanin des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften/Psychologie sowie Gastprofessorin an der Universität Wien (1996) und der Boston University (2003) und leitete von 2005 bis 2010 die Ethik -Kommission der Universität Osnabrück. 2005 bis 2009 war sie hauptberufliche Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung der Universität Osnabrück. Bis zu ihrem Wechsel nach Leipzig ist sie Studiendekanin der Gesundheitswissenschaften sowie Senats-und Fachbereichsratsmitglied. »Ich verlasse Osnabrück nach 15 Jahren mit lachenden Augen, weil mich die neue Tätigkeit fasziniert, aber auch mit Bedauern, weil ich meine Forschungsgruppe in die Management-Tätigkeit in Leipzig nicht mitnehmen kann. Ich bin aber zuversichtlich, dass die in Osnabrück geleistete Arbeit Früchte trägt und auch ohne mich weiter wächst-zumal aus meinem Team bereits mehrere Professorinnen hervorgegangen sind, die jetzt in Hamburg, Berlin, Bielefeld, Bochum und auch in Osnabrück wirken.«
Weitere Informationen
Prof. Dr. med. Beate A. Schücking, Universität Osnabrück,
Fachgebiet Gesundheits- und Krankheitslehre, Psychosomatik,
Albrechtstraße 28, 49076 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 2452
beate.schuecking@uni-osnabrueck.de
www.maternal-health.de
