Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Pressemeldung

Nr. 396 / 2009

01. Dezember 2009 : Alzheimer in der Kulturschale - Biologen der Uni Osnabrück haben neuartiges Untersuchungsverfahren entwickelt

Wissenschaftler der Universität Osnabrück haben ein neues Verfahren entwickelt, die Entstehung der Alzheimerschen Erkrankung in Hirngewebe außerhalb eines lebenden Organismus zu untersuchen. Die Arbeit, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde, ist in der renommierten Fachzeitschrift »The Journal of Neuroscience«, 18. November 2009, veröffentlicht und wird von Experten als unbedingt lesenswert eingestuft, da sie der aktuellen Alzheimer-Forschung einen wesentlichen Impuls gibt. Nähere Informationen unter http://www.f1000biology.com/article/id/1168293/evaluation.

Wissenschaftler der Universität Osnabrück haben ein neues Verfahren entwickelt, die Entstehung der Alzheimerschen Erkrankung in Hirngewebe außerhalb eines lebenden Organismus zu untersuchen. Die Arbeit, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wurde, ist in der renommierten Fachzeitschrift »The Journal of Neuroscience«, 18. November 2009, veröffentlicht und wird von Experten als unbedingt lesenswert eingestuft, da sie der aktuellen Alzheimer-Forschung einen wesentlichen Impuls gibt. Nähere Informationen unter www.f1000biology.com/article/id/1168293/evaluation.

Bei diesem Verfahren haben die Osnabrücker Biologen Christian Tackenberg und Prof. Dr. Roland Brandt Hirnschnitte aus Mäusen präpariert und Moleküle, die bei Alzheimerpatienten verändert sind, in einzelne Nervenzellen eingebracht. Damit können Veränderungen, wie sie typischerweise bei der Alzheimer Krankheit auftreten, unter dem Mikroskop direkt beobachtet werden. »Mit dem Verfahren ist es möglich geworden, vergleichsweise schnell und einfach neuartige Therapieansätze zu testen«, so Brandt. Im nächsten Schritt sollen bei der Krankheit beteiligte Faktoren untersucht und Kandidaten für Medikamente getestet werden. Dafür wurden bereits Kooperationsvereinbarungen mit den Unternehmen AstraZeneca (Schweden) und Probiodrug (Halle) getroffen.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Roland Brandt, Universität Osnabrück,
Fachbereich Biologie/Chemie,
Barbarastraße 11, D-49076 Osnabrück,
Telefon: +49 541 969 2338; Fax: +49 541 969 2354,
brandt@biologie.uni-osnabrueck.de