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Pressemeldung

Nr. 148 / 2011

20. April 2011 : Binationale Promotionen - Universität Osnabrück: Biologie erhält DAAD-Förderung für internationales Promotionsprogramm

Großer Erfolg für die Biologie der Universität Osnabrück: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert ein binationales Promotionsnetzwerk. Das neu eingeführte IPID-Programm (International promovieren in Deutschland) unterstützt die Zusammenarbeit zwischen der Universität Osnabrück und der Universität Oviedo, Spanien. »Die insgesamt 168 eingereichten Anträge aus allen Bundesländern und nahezu allen Fachdisziplinen zeugen von dem großen Interesse der Universitäten an dem neuen Förderprogramm und unterstreichen die Konkurrenzfähigkeit der Osnabrücker Biologie«, so Prof. Dr. Jürgen J. Heinisch, Projektverantwortlicher des IPID-Programmes.

Großer Erfolg für die Biologie der Universität Osnabrück: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert ein binationales Promotionsnetzwerk. Das neu eingeführte IPID-Programm (International promovieren in Deutschland) unterstützt die Zusammenarbeit zwischen der Universität Osnabrück und der Universität Oviedo, Spanien. »Die insgesamt 168 eingereichten Anträge aus allen Bundesländern und nahezu allen Fachdisziplinen zeugen von dem großen Interesse der Universitäten an dem neuen Förderprogramm und unterstreichen die Konkurrenzfähigkeit der Osnabrücker Biologie«, so Prof. Dr. Jürgen J. Heinisch, Projektverantwortlicher des IPID-Programmes. Die Fördersumme beträgt mehr als 320.000 Euro.

»Derartige Fördermaßnahmen sind Weg weisend für eine zeitgemäße Doktorandenausbildung. In Zeiten ständig fortschreitender Internationalisierung sollen die zu Verfügung gestellten Mittel in erster Linie die Mobilität der teilnehmenden Osnabrücker Doktoranden steigern«, betont Heinisch. Durch Unterstützung der bis zu dreimonatigen Forschungsaufenthalte an der Universität Oviedo werden die hiesigen Doktoranden in der Lage sein, eine binationale Promotion, also einen Doktortitel an beiden Universitäten, zu erwerben. Zu diesem Zweck werden die Promovierenden, außer durch ihre Betreuer vor Ort, auch von jeweils einem Hochschullehrer oder einer Hochschullehrerin der Partneruniversität über die Laufzeit ihrer Doktorarbeit beraten. Im Gegenzug erhalten auch die spanischen Austauschdoktoranden bei ihren Forschungsaufenthalten in Osnabrück kompetente fachliche Unterstützung. Darüber hinaus werden spezielle Sprachkurse im Bereich Deutsch, Spanisch und wissenschaftlichem Englisch angeboten.

Zu den Promovierenden aus der Osnabrücker Biologie, welche sich aus den Arbeitsgruppen Genetik, Zoologie, Biochemie, Mikrobiologie und Neurobiologie zusammensetzt, wurde auch das mikrobiologisch ausgerichtete Institut für Lebensmitteltechnik aus dem benachbarten Quakenbrück in das Förderprogramm aufgenommen. Im Dezember des vergangenen Jahres fand ein erstes Vorbereitungstreffen an der Partneruniversität in Oviedo statt. Dort konnten in freundschaftlicher Atmosphäre die Rahmenbedingungen und der detaillierte Ablauf der einzelnen Kooperationen diskutiert werden. Erste Doktorandenaustausche sind bereits für die erste Jahreshälfte 2011 geplant.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Jürgen J. Heinisch, Universität Osnabrück
Fachbereich Biologie/Chemie
Barbarastraße 11, D-49076 Osnabrück
Tel: +49 541 969 2290
heinisch@biologie.uni-osnabrueck.de