Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Pressemeldung

Nr. 217 / 2011

07. Juni 2011 : Biogasnutzung in Niedersachsen - Uni Osnabrück richtet Forschungsstelle »Nachhaltige Biogaserzeugung« ein

Es geht darum, die Kompetenzen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu bündeln und auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Institut für Geographie der Universität Osnabrück eine Forschungsstelle »Nachhaltige Biogaserzeugung« initiiert, die nun vor Kurzem mit einem Gastvortrag eröffnet wurde. Neben den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Gabriele Broll und Prof. Dr. Britta Klagge mit derzeit insgesamt vier drittmittelfinanzierten Wissenschaftlichen Mitarbeitern, ist ebenfalls Prof. Dr. Norbert De Lange vom Institut für Geoinformatik beteiligt.

Es geht darum, die Kompetenzen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu bündeln und auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Institut für Geographie der Universität Osnabrück eine Forschungsstelle »Nachhaltige Biogaserzeugung« initiiert, die nun vor Kurzem mit einem Gastvortrag eröffnet wurde. Neben den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Gabriele Broll und Prof. Dr. Britta Klagge mit derzeit insgesamt vier drittmittelfinanzierten Wissenschaftlichen Mitarbeitern, ist ebenfalls Prof. Dr. Norbert De Lange vom Institut für Geoinformatik beteiligt.

Zur engen Verzahnung mit der Praxis wird die Forschungsstelle eine Außenstelle im Kreis Vechta einrichten. Die in Lüsche, Gemeinde Bakum, ansässige Ruhe Agrar GmbH betreibt landwirtschaftliche Biogasanlagen, die auf nachhaltige und effiziente Biogaserzeugung ausgerichtet sind. Gemeinsam mit der Ruhe Agrar werden von der Forschungsstelle Projekte zum optimierten Energiepflanzenanbau durchgeführt, deren Bearbeitung vor allem in den Händen von Dr. Hans-Jörg Brauckmann liegt.

Anlässlich der Eröffnung sprach Dr. Gerd Höher vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium über die Entwicklung der Biogasbranche. Niedersachsen ist bundesweit führend in der Biogasproduktion, die vor allem die Wertschöpfung im ländlichen Raum stärkt. Neben 3000 Anlagenbetreibern liefern über 4000 Landwirte Substrate für Biogasanlagen. Zusätzlich wurden Arbeitsplätze im Anlagenbau, in der Pflanzenzüchtung und der Forschung geschaffen. Landesweit ist der Anteil landwirtschaftlicher Fläche, die für Energiepflanzen zur Biogasproduktion genutzt wird, wesentlich kleiner als der Anteil der Flächen, auf denen Mais für die Produktion von Futtermitteln angebaut wird. Die Perspektiven der Biogaserzeugung werden auch von der aktuellen Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes bestimmt. Dr. Höher stellte die Position der Landesregierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien vor. Kernpunkte seien die Vereinfachung der Regelungen und die Ausrichtung auf eine effiziente und nachhaltige Biogaserzeugung.

Weitere Informationen

Dr. Hans-Jörg Brauckmann, Universität Osnabrück
Forschungsstelle Nachhaltige Biogaserzeugung
Seminarstraße 19a/b, 49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 4631, Fax: +49 541 969 4333
hans-joerg.brauckmann@uni-osnabrueck.de