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Pressemeldung

Nr. 10 / 2009

08. Januar 2009 : »Bist Du bei mir...« - »Concerts Remarquables«: Anna Magdalena Bach. Ein Nachruf in 18 Kapiteln nebst Pro- und Epilog am Dienstag, 13. Januar

Die Herz und Geist erfrischenden »Concerts Remarquables« eröffnen das Neue Jahr am Dienstag, 13. Januar mit einem besonders anrührenden Programm: »Bist Du bei mir...« Anna Magdalena Bach. Den Nachruf in 18 Kapiteln nebst Pro- und Epilog präsentiert das Autorenteam Annette Kristina Banse und Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse (Universität Osnabrück) im Steigenberger Hotel Remarque in Osnabrück. Beginn: 19.23 Uhr.

Von Anna Magdalena Bach, geborene Wilcken, weiß man so gut wie nichts. In der Chronik der Musik füllt sie kaum eine halbe Seite. Ja, es hat sie gegeben, die zweite Frau des Johann Sebastian Bach. Aber je mehr über ihn geschrieben wurde, umso gründlicher hat man sie verschwiegen. »Es wird Zeit, der ‚Bachin’ endlich eine klare Stimme zu geben. Eine weibliche Handschrift. Ein menschliches Gesicht«, so Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse vom Fachgebiet Musik/Musikwissenschaft der Universität Osnabrück.

Auf seinem Lebens- und Schaffensweg hat Magdalena ihren Mann begleitet, 29 lange und 29 tapfere Jahre. »Ein Tagebuch hätte sie führen sollen, hätte protokollieren müssen leichte und schwere Stunden im Schatten dieses großen Mannes. Hat sie nicht, also tun wir’s an ihrer Stelle.«

Was übrig blieb, ist das »Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach«, ein Ehe-Logbuch, darin neben vielem eine »Aria« verzeichnet ist, das Thema der so genannten Goldberg-Variationen ihres Mannes Johann Sebastian.

Liebes-Thema und Ehe-Variationen werden an diesem Abend erzählt vom bewährten Autorenteam Annette Kristina Banse und Prof. Schmidt-Banse. Tomomi Okumura (Berlin) spielt aus den »Goldberg-Variationen« sowie Stücke aus dem »Notenbüchlein«. Aus diesem singt auch die Osnabrücker Sopranistin Sigrid Heidemann zwei Lieder und eine Arie.

Karten (26 Euro / Studierende, Auszubildende 14 Euro) können unter der Rufnummer 0541-6096669 reserviert werden.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Hans Christian Schmidt-Banse, Universität Osnabrück,
Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften,
Fachgebiet Musik / Musikwissenschaft,
Neuer Graben / Schloss, D-49069 Osnabrück,
Telefon: +49 541 408 28 08
schmidt-banse@t-online.de